Mieczysław Kuźma (* 1907; † 25. April 1983) war ein polnischer Architekt, der besonders am Wiederaufbau Warschaus nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt war.

Leben Für das Semester 1936/1937 wird der Architekt Kuźma als unbezahlter Dozent der Architektur- und Kunstgeschichtsfakultät der Technischen Universität Warschaus benanntgem. Kronika, Ruch Naukowy, S. 113 (in Polnisch; PDF; 3,2 MB). Er war nach dem Krieg langjähriger Mitarbeiter des Biuro Odbudowy Stolicy, das den Wiederaufbau des zerstörten Warschaus koordiniertegem. einer Auflistung der von Februar bis Juni 1983 Verstorbenen in der Kronika Warsawy, (in Polnisch). Für das Büro wirkte er als Leiter und Generalplaner des Wiederaufbaus der Altstadtgem. Wacław Ostrowski, Odbudowa zespołow zabytkowych po drugie wojnie światowej, in: Kronika Warszawy, sowie teilweise der Neustadt. In dieser Funktion erwarb er sich große Verdienstegem. Information bei Nimoz.pl (in Polnisch). Kuźma war der Fachmann für die Restaurierung und Rekonstruktion historischer Komplexe auch außerhalb der Altstadt (wie mehrerer großer Paläste). Als Vorlagen für die Wiederaufbauentwürfe dienten ihm unter anderem Gemälde von Bernardo Bellotto, Zeichnungen von Zygmunt Vogel sowie Skizzen von Tylman van Gamerengem. einer Pressemitteilung Chopin Muzeum in Warsaw (in Englisch). Ebenfalls war er beim Wiederaufbau Lublins involviert. Von 1966 bis 1974 hatte er das Amt des Konservators der Stadt Warschau innegem. Stefana Wojcikowa, Nekrolog des Jahres 1983, .

Im Jahr 1990 wendete er sich – längst pensioniert – erfolgreich gegen die Verlegung des Wahrzeichens des Warschauer Aufstandes – der flügellosen, mit einem Schwert bewaffneten Nike – auf den Altstädter Marktplatz.

Bauten (Auswahl)

Neben vielen Wohn- und Mietshäusern in der Altstadt und angrenzenden Straßen entwarf Kuźma die Wiederaufbaupläne für:

Kossakowski-Palastes (1946–1949) Gebäude “Dziekanka” an der Krakowskie Przedmieście 56 (1947–1948) Abramowicz-Palais (gemeinsam mit Zygmunt Stępiński; 1947–1950) Krasiński-Palast (1948–1961) Zamoyski-Palastes in der Ulica Nowy Świat (gemeinsam mit Zygmunt Stępiński; 1948–1950) Ostrogski-Palast (1949–1954) Gebäude des Archivs für alte Akten (poln.: Archiwum Akt Dawnych) an der Ulica Jezuicka 1-3 (1950–1954) Mniszech-Palastes (1960) Potocki-Palastes in Jabłonna

Einzelnachweise

Weblinks

Bauten bei Warszawa1939.pl (in Polnisch)

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