Leon Gustav Wilhelm Baron von Buchholtz (* 1. November 1838 in HasenpothLaut Sterberegister geboren in Langsehden, Kurland; † 7. April 1911 in BerlinSterberegister StA Berlin III, Nr. 421/1911) war ein deutsch-baltischer Gutsbesitzer und Politiker.
Leben Leon Gustav Wilhelm von Buchholtz wurde als Sohn des Gutsbesitzers Wilhelm Baron von Buchholtz und dessen Ehefrau Ulrike, geborene Baronesse von Behr, geboren. Vom Sommersemester 1858 bis zum Wintersemester 1860/1861 studierte er an der Universität Moskau Rechtswissenschaften. Zum Sommersemester 1861 wechselte er zur Fortsetzung seines Studiums an die Universität Zürich. Hier gehörte er am 24. Juni 1862 zu den Stiftern der Baltica Zürich, heute Corps Baltica-Borussia Danzig zu Bielefeld. Ostern 1863 schloss er das Studium ab und kehrte in seine kurländische Heimat zurück.
Von 1864 bis 1879 war er Erbherr von Langsehden und von 1879 an Erbherr von Stackeldangen. 1886 wurde er Kirchenvorsteher von Hasenpoth. Von 1889 bis 1893 war er weltlicher Beisitzer im Hasenpothschen Kirchenvorsteherrat. Von 1894 bis 1904 war er Kreismarschall des Hasenpothschen Kreises der Kurländischen Ritterschaft. Er war Ehrenfriedensrichter des Grobin-Hasenpothschen Plenums.
Nach der Russischen Revolution von 1905 lebte er in Freiburg im Breisgau und Berlin, wo er an den Folgen einer Operation starb.
Literatur Hans Nehlep (Hrsg.): Album Academicum des Corps Baltica-Borussia Danzig 1860–1970. Berlin 1973. Genealogisches Handbuch der Baltischen Ritterschaften (Neue Folge), Band VIII, Hamburg 2018, S. 36
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Gouvernement Kurland) Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung Kategorie:Kreismarschall Kategorie:Stifter eines Corps Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Freiherr Kategorie:Deutsch-Balte Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1838 Kategorie:Gestorben 1911 Kategorie:Mann