Klaus Wilms (* 5. März 1939 in KielUniversitätsklinikum Würzburg: , abgerufen am 11. Februar 2016.) ist ein deutscher Hämatologe und Onkologe und emeritierter Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben Wilms studierte Humanmedizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte 1963 zum Thema „Vergleichende Untersuchungen an antibioticaresistenten Enterobacteriaceen“.Zentrum für Infektionsforschung: (PDF-Datei; 2,22 MB), abgerufen am 11. Februar 2016.DNB, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Vergleichende Untersuchungen an antibioticaresistenten Enterobacteriaceen, abgerufen am 11. Februar 2016. Nach dem medizinischen Staatsexamen arbeitete er in Krankenhäusern in Waiblingen, Heidenheim an der Brenz und Wiesbaden und am Universitätsklinikum Tübingen. Von 1965 bis 1967 war er als „Research Fellow“ an der Universität zu Köln und danach wieder am Universitätsklinikum Tübingen tätig, wo er sich 1972 zum Thema „Untersuchungen der DNS-Synthese in menschlichen Blutzellen als Grundlage für die Therapie der akuten Leukämien“ habilitierte,DNB, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Untersuchungen der DNS-Synthese in menschlichen Blutzellen als Grundlage für die Therapie der akuten Leukämien, abgerufen am 11. Februar 2016. ein Jahr später erhielt er die Venia legendi. 1975 absolvierte Wilms einen Forschungsaufenthalt an der Division of Oncology der University of Washington in Seattle, 1978 wurde er zum außerplanmäßigen Professor der Eberhard Karls Universität Tübingen ernannt. 1982 wurde Wilms auf den Lehrstuhl Innere Medizin II der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berufen und war dort außerdem Direktor der Medizinischen Poliklinik (heute Medizinische Klinik und Poliklinik II) des Universitätsklinikums Würzburg. Während dieser Tätigkeit war er von 1991 bis 1994 Mitglied der Kommission zur Gründung einer medizinischen Fakultät an der Technischen Universität Dresden. Er war zudem Dekan und Prodekan der Würzburger Medizinischen Fakultät. Klaus Wilms wurde 2004 emeritiert und trat in den Ruhestand ein.

Auszeichnungen Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse (1999) Träger des Bayerischen Verdienstordens (2005)Bayerisches Ärzteblatt 9/2005: (PDF-Datei; 488 kB), abgerufen am 11. Februar 2016. Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (2011)Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin: , abgerufen am 11. Februar 2016. Dr. Emil Salzer-Preis (1973) Träger der Medaille „Bene Merenti in Gold“ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (2011)Julius-Maximilians-Universität Würzburg: , abgerufen am 11. Februar 2016. Albert-Kölliker-Lehrpreis der Medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (2004)Medizinische Fakultät: Ein Leuchtturm in der Lehre: Professor Klaus Wilms, abgerufen am 11. Februar 2016. Ehrenmitglied der Siebold-Gesellschaft WürzburgSiebold-Gesellschaft: Auszeichnungen und Ehrenmitglieder, abgerufen am 11. Februar 2016. Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (2015)

Mitgliedschaften Universitätsbund WürzburgUniversitätsbund Würzburg: , abgerufen am 11. Februar 2016. Kuratorium der Treuhandstiftung „Futura“ des Bürgerspitals zum Heiligen Geist WürzburgBürgerspital zum Hl. Geist Würzburg: , abgerufen am 11. Februar 2016.

Weblinks Übersicht über die Publikationen von Klaus Wilms auf PubMed

Einzelnachweise

Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Hämatologe Kategorie:Onkologe Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Mann