miniatur|Porträt von Fritz Schäuffele Oskar Fritz Schäuffele (* 29. Februar 1916 in Bern; † 18. Januar 1991 in Heiden) war ein Schweizer Publizist und Mitarbeiter der ersten Stunde beim Schweizer Fernsehen.

Leben Fritz Schäuffele wurde am 29. Februar 1916 als einziges Kind von Johanna Knörri und Oskar Schäuffele in Bern geboren. Seine frühen Kinderjahre verbrachte er in St. Gallen. Später zog die Familie zurück nach Bern und schliesslich nach Basel, wo er die Schule mit der Matura abschloss. Theater und Medien faszinierten den sprachbegabten jungen Mann schon früh. Schliesslich landete er bei Radio SRG Studio BaselDie beliebtesten Sendungen – Radio DRS Wunschkonzert. Webseite DRS 2. Abgerufen am 25. August 2012., wo er neben der Wunschkonzert Moderation1945 - 1961: Mobiles Radio – Bild Wunschkonzert 1949. Webseite DRS 2. Abgerufen am 25. August 2012., den Briefkastenonkel mit seiner speziellen, in Reimen vorgetragenen Art, bereicherte. Die fristlose Entlassung erfolgte, als sich auf das Wort "Marsch" kein passenderes Wort als ein Unanständiges finden liessGemäss dem persönlichen Interview mit seiner Tochter Ursula Schäuffele-Zurflüh vom August 2012..

1963 fing er beim Schweizer Fernsehen an, wo er in den 1960er Jahren die Sendung "Sonntags zwischen 4 und 6" moderierte, Skripts für Fernsehsendungen schrieb und später die Sprecherinnen ausbildete. Im Lauf seines Lebens hat er mehrere Bücher geschrieben. Auch als Koch machte er sich einen kleinen aber feinen Namen. Als Gründungsmitglied des "Clubs kochender Männer" (Marmite) verbrachte er manche Stunde in der Küche.

Schäuffele war in erster Ehe mit Klara Klauser verheiratet. Aus dieser Verbindung stammt eine Tochter, Elisabeth. In zweiter Ehe heiratete er 1960 Heidi Stöckli. Tochter Ursula entstammt dieser Ehe. 1991 starb Fritz Schäuffele in Heiden.

Werke Die unheile Welt des Joseph Andermann, 1991 Manual für Medien-Manipulatoren, 1989 Meine Bubenjahre in St. Gallen, 1986 Die erschröckliche Ballade derer von Grimmenstein, 1986 Kerbhölzer, 1983 Herr Kaspar und der grosse Bär, 1970 Deutsch Dütsch und andere schwere Sprachen, 1970 Segreti dei mari, 1967 Flieg nicht zu hoch, Ikaros! 1960 Das unvergängliche Bild, 1958 Ein Reich geht unter, 1957 Der Silberreiter, 1955

Das letzte Buch (Die sieben Vespasiane) wurde nie veröffentlicht und besteht nur noch in Form eines Manuskriptes.

Einzelnachweise

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