Rolf Rose (* 1933 in Halberstadt) ist ein deutscher Künstler.
Leben und Werk Rolf Rose ist als Künstler Autodidakt, er ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund,kuenstlerbund.de: Mitglieder "R" / Rolf Rose (abgerufen am 26. Dezember 2015) lebt und arbeitet in Krempe und Berlin.
Rose verließ bereits sehr früh die figürliche Malerei und malt von der Farbfeldmalerei inspirierte Bilder. In den 80er Jahren entstanden monumentale Werke, bei denen er die Ölfarbe mit Graphit vermengte. Die Farbe wurde mit dem Finger aufgetragen, später mit groben Industriespachteln. Dadurch erhalten seine Bilder eine große Plastizität. Seit den 80er Jahren verzichtete Rose mehr und mehr auf die Graphit-Beimengung, seine Werke wurden farbiger, behalten aber bis heute die formale Strenge bei. Neben seinen Gemälden hat er auch Plastiken (in der Regel aus bemaltem Holz) und Grafiken in unterschiedlichen Techniken geschaffen.
Auszeichnungen 1995: Edwin-Scharff-Preis, Hamburg 1981: Arbeitsstipendium der Freien und Hansestadt Hamburg
Ausstellungen (Auswahl)
Einzelausstellungen 2023: Lebenswerk. Galerie Floss & Schultz, KölnGalerie Floss & Schultz, abgerufen am 24. Juni 2023. 2021: Le stanze possibili, Castello 925, Venedig 2018: Rheingoldphantasma, Galerie Floss & Schultz, Köln 2017: Black Metter, Museum gegenstandsfreie Kunst, Otterndorf 2016: Rolf Rose, Fuhrwerkswaage Kunstraum, Köln 2015: search for perfection, Zone Contemporaine, Bern, Schweiz 2012: Rolf Rose – Sonderausstellung, Ausstellungsgruppe der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Otterndorf 2011: Farbkörper, Wenzel-Hablik-Museum, Itzehoe 2008: Die sieben Säulen der Weisheit, Levy Galerie, Hamburg 2003: Rolf Rose zum 70. Geburtstag, Kunsthalle Hamburg, Galerie der Gegenwart 2000: Rolf Rose >Malerei<, Renate Schröder Galerie, Mönchengladbach 1997: painting at the end of this century (2), Galerie Rupert Walser, München 1995: Oldenburger Kunstverein, Oldenburg i.O. 1994: Druckgraphik, Griffelkunst-Vereinigung Hamburg 1993: Rolf Rose, Sfeir-Semler Galerie, Kiel 1989: Bilder, Kunstverein Kehdingen, Freiburg/Elbe 1986: Standpunkte, Kunsthalle Hamburg 1979: Künstlerhaus Hamburg, Hamburg 1977: Rolf Rose, (mit Andreas Brandt), Neuer Berliner Kunstverein, Berlin 1973: Galerie Neuendorf, Köln 1969: Galerie Hauptmann, Hamburg
Ausstellungsbeteiligungen
2020: paint vs colour, FIVE WALLS, Footscray, Australien 2017: Mentales Gelb. Sonnenhöchststand, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 2017: painting black, RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner, Soest 2016: 8 neue, aufregende Objekte! raum2810, Bonn 2014: Dahlhausen viral, Kunstmuseum Ahlen 2014: Painting Black, The Sylvia Wald & Po Kim Art Gallery, New York 2013: Erste Reihe, Kunsthaus Hamburg 2011: minimal and beyond, Kunsthalle Hamburg, Galerie der Gegenwart, Hamburg 2009: arte povera bis minimal, Einblicke in die Sammlung Lafrenz, Museum Wiesbaden 2008: Wir nennen es Hamburg – Interdisziplinäres Kunstfestival, Kunstverein in Hamburg 2007: Weltempfänger – 10 Jahre Galerie der Gegenwart, Kunsthalle Hamburg, Galerie der Gegenwart, Hamburg 2006: Minimal Illusions – Arbeiten mit der Sammlung Rik Reinking, Villa Merkel, Esslingen am Neckar 2004: FARBFILM 2004 – Farbe und Licht in der Malerei der Gegenwart, Schloss Plüschow Mecklenburgisches Künstlerhaus 2003: Dasein, Positionen zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung Reinking, Ernst Barlach-Museum Wedel 2001: Klar, Kunst von 1964 bis 1998 aus der Sammlung Falckenberg, Kunstverein Harburger Bahnhof 1999: Die Farbe (Rot) hat mich, Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen 1997: Bildräume, Landeskulturzentrum Salzau, Schleswig-Holstein 1996: Malerei fundamental, Galerie m, Bochum 1995: Kunst in Deutschland, Bundeskunsthalle Bonn 1993: Made in Hamburg – fünfteiliger Ausstellungszyklus, Teil 1 Farbauftrag, Kunsthaus Hamburg 1985: Zeitgenössische Druckgraphik, Edition 1975–1985, Griffelkunst-Vereinigung Hamburg
Literatur Ulrike Schick (Hrsg.): Rolf Rose – Black Metter. [Publikation zur Ausstellung gleichnamigen Ausstellung. Museum Gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf]. 2018, ISBN 978-3-941384-07-1. Rolf Rose – Verwandtschaften? [Publikation zur Ausstellung "Verwandtschaften?", Fuhrwerkswaage Kunstraum, Köln]. Text: Petra Oelschlägel. 2016, ISBN 978-3-9818098-6-2. Rolf Rose – Farbkörper, Publikation zur gleichnamigen Ausstellung, Wenzel-Hablik-Museum, Itzehoe. 2011. Thomas Levy (Hrsg.): Rolf Rose. Die sieben Säulen der Weisheit, The seven pillars of wisdom. [Publikation zur Ausstellung "Rolf Rose – Die sieben Säulen der Weisheit". Levy Galerie, Hamburg]. Interview: Alexander Sairally und Rolf Rose. Kerber Verlag, Bielefeld. 2008, ISBN 978-3-86678-175-7. Ursula Meyer-Roge: Zu zwei Bildern von Rolf Rose. In: Michael Fehr (Hrsg.): Die Farbe hat mich. Positionen zur nicht-gegenständlichen Malerei. [Katalog-Buch zum Ausstellungsvorhaben "Die Farbe (Rot) hat mich". Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen] S. 192–194. Klartext, Essen, 2000, ISBN 3-88474-927-7. Christoph Heinrich (Hrsg.): Rolf Rose. [Publikation zur Ausstellung "Rolf Rose", Hamburger Kunsthalle, 1998.] 1998, ISBN 3-922909-37-X. Anselm Cramer: Rolf Rose. Monografie. In: Kunstforum International, Bd. 12. 1975, S. 178–181.
Weblinks
Website von Rolf Rose Rose, Farbmalerei
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Mann