alternativtext=Egon Arno Bräunlich, 1987. Ölgemälde von Ulrich Christoph Eipper|mini|Egon Arno Bräunlich, 1987 Egon Arno Bräunlich (* 20. Mai 1919 in München; † November 2001 in Tiengen) war ein deutscher Apotheker, Maler und Künstler.

Leben Egon Arno Bräunlich war der Sohn einer Wiener Malerin, er studierte bildende Kunst in München bei Julius Hüther und F. Kattum, in Karlsruhe bei Anton Kling. Dazwischen Kriegsdienst und Gefangenschaft. Danach Studium der Pharmazie in Freiburg.Siegfried Schober, Armin Ayren, Der Maler Egon Arno Bräunlich. Bilder aus den letzten Jahren , Vorwort im Katalog, Zimmermann, Waldshut-Tiengen Es folgten Studienaufenthalte in fünf Kontinenten und zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den USA sowie Publikationen und Diplome. Arbeiten von ihm befinden sich in Museen und in staatlichen wie auch in privaten Sammlungen. 184 Bilder wurden noch zu Lebzeiten des Künstlers in das klimatisierte Archiv des Landkreises Waldshut in Albbruck eingelagert.Rosemarie Tillessen: "Wir wollten die Erbschaft gut anlegen", Südkurier, 21. Dezember 2002, abgerufen am 28. Juli 2013 Bräunlich war Mitglied in der Badischen Künstlergruppe Polygon (damals zusammen mit Franz Joseph Berchtold, Ulrich Christoph Eipper, Bärbel Franke-Caspari, Peter Franke, Dieter Linxweiler, Ingeborg Osswald-Lüttin, Vera Rühle, Adolf Schwertschlag, Günther Voellner, Lieselotte Voellner-Gallus, Karl Waldenspuhl und Gretel Wielandt).

Bräunlich führte zusammen mit seiner Ehefrau Trudel Bräunlich (geb. Bieser)St. Blasien: Gegenständlich und gleichzeitig auch abstrakt, Badische Zeitung, 11. Juli 2013, abgerufen am 28. Juli 2013 eine Apotheke in Waldshut-Tiengen. Diese hatte seine Ehefrau von ihrem Vater geerbt, der darauf bestanden hatte, dass sein zukünftiger Schwiegersohn neben der Kunst einen „richtigen“ Beruf erlernte, bevor er seine Tochter heiraten durfte.

Bräunlich-Bieser-Stiftung 1984 verkauften die beiden kinderlosen Ehepartner aus Altersgründen die Apotheke und gründeten auf Rat ihres Steuerberaters die Bräunlich-Bieser-Stiftung. Deren Ziel ist es, junge Künstler aus allen Sparten während der Ausbildung und danach zu fördern. Zudem verleiht die Stiftung ungefähr alle drei Jahre einen Kunstpreis, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Zu dessen bisherigen Preisträgern gehören:

1989: Ulrich Christoph Eipper (1929–1996)Biografie, uc-eipper.de, abgerufen am 31. Juli 2013 1992: Dirk Haupt (* 1965), dirkhaupt.de, abgerufen am 31. Juli 2013 1996: Ekkehard Altenburger (* 1966)Ekkehard Altenburger, skulpturenweg.de, abgerufen am 31. Juli 2013 2000: Jo Niemeyer (* 1946) 2003: Josef Briechle (* 1939)Josef Briechle erhält Preis, Südkurier, 29. April 2003, abgerufen am 28. Juli 2013Künstler und Vermittler, Südkurier, 14. Mai 2003, abgerufen am 28. Juli 2013 2005: Werner Dietz (1927–2012)Roswitha Frey: Bad Säckingen: Künstlerpersönlichkeit: Trauer um den Maler Werner Dietz aus Bad Säckingen, Badische Zeitung, 4. Oktober 2012, abgerufen am 28. Juli 2013Kunstpreis für Werner Dietz, Südkurier, 1. Dezember 2005, abgerufen am 28. Juli 2013 2008: Stefan Bergmann (* 1946)Horst Antes/Stefan Bergmann. Ausstellung Kulturzentrum Bonndorf, kulturpur.de, abgerufen am 28. Juli 2013 2011: Gillian White (1939–2026)Bräunlich-Bieser-Preis 2011: Gillian White wird ausgezeichnet, hochrhein-zeitung.de, 10. Oktober 2011, abgerufen am 28. Juli 2013 2014: Kolibri (* 1951) 2017: Mechthild Ehmann (* 1963)Ausstellung im Schloss Tiengen präsentiert Werke von Mechthild Ehmann, Preisträgerin der Bräunlich-Bieser-Stiftung auf suedkurier.de 2020: Inge Regnat-Ulner (* 1937) und Alfred Regnat (* 1942) 2023: Josef Bücheler (1936–2025)

Werke (Ölgemälde, Auswahl) 1967, Indianermarkt in Pisac (Peru) 1969, Markt auf Bali I 1969, Markt auf Bali II 1974, Spätsommer (Hogschür)

Literatur Siegfried Schober, Armin Ayren, Der Maler Egon Arno Bräunlich. Bilder aus den letzten Jahren Katalog, Zimmermann, Waldshut-Tiengen Künstlerverzeichnis Baden-Württemberg, Regierungsbezirk Freiburg, Band V. Künstlerbund Baden-Württemberg, GEDOK, Landesverband Bildender Künstler Baden-Württemberg (Hg.), 1981/82, ISSN 0721-1546

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Apotheker (20. Jahrhundert) Kategorie:Apotheker (21. Jahrhundert) Kategorie:Person (Waldshut-Tiengen) Kategorie:Mäzen Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1919 Kategorie:Gestorben 2001 Kategorie:Mann