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Ensemble Marktplatz mini|250px|Höchstädt an der Donau 1710
Höchstädt, das in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts durch die Staufer zur Stadt erhoben worden ist, war ab 1268 im Besitz der Wittelsbacher. Den heutigen Stadtkern ließen die bayerischen Herzöge südlich der älteren Siedlung planmäßig neu anlegen. Typisch für diese Gründungen ist der langgestreckte, hier leicht trapezoide Straßenmarkt mit einer inneren Häuserzeile, die an dem freistehenden Rathaus endet.
Das Gegenstück zum herzoglichen Schloss ist der bürgerliche Marktplatz, der an seiner Westseite von der Pfarrkirche bestimmt wird. Die Nord- und Südflanke ist mit teilweise sehr stattlichen, bis zu dreigeschossigen Giebelhäusern des 16. bis 18. Jahrhunderts bebaut. In die Gestalt des Marktplatzes sind die Häuser Friedrich-von-Teck-Straße 1, 2, und 4 und Herzogin-Anna-Straße 1 eingebunden. Zur unmittelbaren Umgebung der Pfarrkirche gehören die Gebäude an der Kirchgasse und die teilweise in den westlichen Außenmauern von Pfarrhof und Mesnerhaus erhaltene Stadtmauer des 16./17. Jahrhunderts. Die Gebäude der Dillinger Straße stehen im Zusammenhang mit dem Marktplatz, über den bereits in römischer Zeit der Verkehr der Donau-Nord-Straße geführt worden war. Dillinger Straße 3 und Kirchgasse 3 bezeichnen die Position des 1872 abgebrochenen Lech-Tores und damit die historische Stadtbegrenzung.
Aktennummer: E-7-73-139-1
Stadtbefestigung mini|Geigerturm
Reste der im 16. Jahrhundert vollendeten Stadtbefestigung:
Stadtmauer in Bruchsteinmauerwerk noch in Teilen erhalten im Norden, Südosten (beim Schloss) und Westen, teilweise wohl 15./16. Jahrhundert,
erhaltene Stadtmauertürme: (Krautgartenweg, bei Nr. 11), zweigeschossiger Rundturm, 15. Jahrhundert, Obergeschoss mit Zeltdach 1925, (Geigergasse 8), quadratischer Turm mit oktogonalem Aufsatz, 14. Jahrhundert.
Aktennummer: D-7-73-139-1
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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Höchstädt an der Donau
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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