Barbara Wiltsche (* 1965Zeitschrift DTS, 1985/9 S. 14) ist eine ehemalige österreichische Tischtennis-Nationalspielerin. Sie gehörte in den 1980er Jahren zu den besten Spielerinnen Österreichs.
Werdegang Barbara Wiltsche stammt aus Judenburg, wo sie beim Verein ATUS Judenburg ihre Laufbahn begann. Erste Erfolge erzielte sie bei den österreichischen Jugendmeisterschaften, als sie 1978 mit Harald Koller den Titel im Mixed gewann. 1983 erreichte sie im Einzel das Endspiel, im Doppel mit Elisabeth Maier und im Mixed mit Peter Eckel wurde sie österreichischer Jugendmeister.NOE TT-Nachrichten 1983/1 S. 34 (PDF; 1,3 MB), abgerufen am 23. Mai 2012
Bei den Erwachsenen gewann sie erstmals 1981 die österreichische Meisterschaft im Einzel. Diesen Titel verteidigte sie von 1982 bis 1984. 1985 war sie wegen ihres Engagements in Deutschland nicht mehr für die nationalen Meisterschaften spielberechtigt,NOE TT-Nachrichten 1985/6 S. 10 (PDF; 1,5 MB), abgerufen am 23. Mai 2012 aber 1993 gelang ihr nochmals der Titelgewinn. Dazu kommen mehrere vordere Platzierungen:Handbuch des ÖTTV, Ausgabe 07/2011, abgerufen am 24. Mai 2012 1978: Platz 2 im Mixed mit Erich Amplatz 1979: Platz 2 im Doppel mit Carmen Traunig, Sieg im Mixed mit Erich Amplatz 1981: Sieg im Doppel mit Dolores Fetter, Platz 2 im Mixed mit Peter Eckel 1982: Sieg im Doppel mit Dolores Fetter, Platz 2 im Mixed mit Peter Eckel 1984: Platz 2 im Mixed mit Peter Eckel 1988: Sieg im Doppel mit Vera Kottek, Platz 2 im Mixed mit Peter Eckel 1991: Sieg im Doppel mit Vera Kottek 1992: Sieg im Doppel mit Karin Albustin 1993: Platz 2 im Doppel mit Karin Albustin
Von 1981 bis 1983 errang Barbara Wiltsche beim Bundesranglistenturnier Platz eins.1981: NOE TT-Nachrichten 1981/2 S. 9, (PDF; 383 kB), abgerufen am 23. Mai 20121982: Homepage Bischofshofen, abgerufen am 23. Mai 20121983: NOE TT-Nachrichten 1983/12 S. 14, (PDF; 906 kB), abgerufen am 23. Mai 2012
Zwischen 1978 und 1988 nahm sie dreimal an Weltmeisterschaften und sechsmal an Europameisterschaften teil. Dabei kam sie niemals in die Nähe von Medaillenrängen. In der ITTF-Weltrangliste belegte sie 1985 Platz 77. , abgerufen am 23. Mai 2012
1984 wechselte Barbara Wiltsche in die deutsche Bundesliga zum VSC Donauwörth,Zeitschrift DTS, 1984/7 S. 18 wo sie 52 mal antrat.Zeitschrift DTS, 1990/8 S. 26 1989 schloss sie sich dem österreichischen Verein SPG Korneuburg an, wo sie 1996 ihre aktive Laufbahn beendete. (abgerufen am 7. Februar 2016)
Privat Barbara Wiltsche studierte in Wien Jura.
Turnierergebnisse abgerufen am 24. Mai 2012
Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team AUT Weltmeisterschaft 1987 New Delhi IND letzte 128 letzte 64 letzte 64 31 AUT Weltmeisterschaft 1985 Göteborg SWE letzte 128 letzte 32 Qual 20 AUT Weltmeisterschaft 1981 Novi Sad YUG letzte 128 letzte 32 Qual 18
Literatur Olaf Brockmann: Herzklopfen vor dem Sprung in die Bundesliga, Zeitschrift DTS, 1984/9 S. 17
Einzelnachweise
Kategorie:Österreichischer Meister (Tischtennis) Kategorie:Tischtennisspieler (VSC 1862 Donauwörth) Kategorie:Sportler (Judenburg) Kategorie:Sportler (Korneuburg) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Frau