Michael Csizmas (* 24. August 1928 als Mihály Csizmás; † 13. Oktober 2025) war ein ungarischstämmiger Sachbuchautor zum Thema Kalter Krieg, Kommunismus und Ostblock.
Leben Csizmas schrieb zwischen 1965 und 1987 vierzehn Artikel für die Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift., abgerufen am 24. Mai 2012. Er stellte eine umfangreiche Dokumentensammlung zum Prager Frühling zusammen, die u. a. auch das Aktionsprogramm der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei enthält.Holger Lehmann: Die Diskussion um „Dritte Wege“ im Sozialismus und in sozialistischen Parteien. Magisterarbeit, Grid Verlag, 2003, ISBN 978-3-638-70142-6, S. 11 (online bei Google Books) An der Volkshochschule Bern gab er mindestens im Sommer 1970 den Kurs „Christentum und Marxismus“.Der Inhalt des Kurses war: „Die Religionskritik bei Marx, Lenin und Stalin. Christliche Lehre und Marxismus. Die marxistisch-leninistische Ideologie als Ersatzreligion. Strategie und Taktik des Kirchenkampfes. Der Christ im atheistischen Einparteienstaat. Der Dialog in Theorie und Praxis“. Quelle: Programmheft der „Volkshochschule Bern in Verbindung mit der Universität Bern“, Sommersemester 1970 („Beginn: 20. April 1970“). 1972 promovierte Csizmas an der Universität Bern in Rechtswissenschaft. Er war um 1980 Direktionssekretär der Polizeidirektion des Kantons Bern.Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift. Bd. 146, S. 1 ().
Er wohnte in Bern.BGE 112 II 312
Veröffentlichungen Die Schulsysteme der Osteuropäischen Länder – heute. Bern 1964. Prag 1968: Dokumente. Eingeleitet und zusammengestellt von Michael Csizmas. Verlag SOI, Bern 1968. Der Warschauer Pakt. Verlag SOI, Bern 1972, ISBN 3-85913-059-5. Die Rechtsanwaltschaft in der Sowjetunion. Juris Druck + Verlag, Zürich 1976 (Dissertation, Universität Bern, 1972).
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