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Ensembles Ensemble Ortskern Thurnau mini|150px|Oberes und Unteres Schloss in Thurnau Thurnau (), im Ursprung ein Ministerialensitz der Herzöge von Andechs-Meranien des 13. Jahrhunderts erhielt im 14. Jahrhundert das Marktrecht. Der Ort wird geprägt von dem zentral in einer Senke gelegenen befestigten Schlossbau der Renaissance über einem Kernbau von 1239 sowie der etwas erhöht, breit gelagerten Kirche mit wehrhaftem spätgotischem Turm und Langhaus im Markgrafenstil von 1701/06. Der enge Bezug der Thurnauer Herrschaften Giech und Künßberg zur Kirche wird anschaulich an dem im 19. Jahrhundert erneuerten, überdachten Kirchgang, der die beiden Baukomplexe verbindet. Diesem baulichen Zweiklang stehen meist zweigeschossige, giebelständige, stattliche Handwerkerhäuser mit Satteldach entlang des zu Marktflächen aufgeweiteten, umgebenden Straßenzugs gegenüber. Die Häuser stammen im Kern vordringlich aus dem 16.–18. Jahrhundert und weisen teilweise an ihren Giebeln noch die Verschieferung des 18. und frühen 19. Jahrhunderts auf. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man zögernd mit dem Aufbau der Wasser- und Stromversorgung. Eine Reihe Sichtziegelbauten zeugen von einer gleichzeitig aufkommenden Bautätigkeit. Aktennummer: E-4-77-157-1.

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Thurnau

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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