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mini|350px|Pfarrkirche St. Georg mit Pfarrhaus in Wasserburg am Bodensee

Ensembles Ensemble Ehemalige Insel Wasserburg mini|Pfarrkirche St. Georg , Wasserburg Wasserburg besaß bis 1720 den Charakter einer Insel. Die einzigartige Lage vor dem Bodensee-Nordufer veranlasste das Kloster St. Gallen 924/25, den Bereich gegen die Hunnen zu befestigen, auf dem es im 8. Jahrhundert bereits eine Georgskirche begründet hatte. Die Burg des 13. Jahrhunderts wurde 1358 vom Schwäbischen Städtebund zerstört, danach von den Besitznachfolgern, den Grafen von Montfort, seit 1592 den Grafen Fugger, wieder aufgebaut und erweitert; im turmartigen Nordostflügel ist der St. Galler Bau von 1282 noch erhalten, um ihn schließen sich ein Flügelbau und Wirtschaftsgebäude mit großen Walmdächern. An der Südspitze der Halbinsel besitzt die spätmittelalterliche, im 19. Jahrhundert umgebaute Georgskirche mit ihrer Friedhofsummauerung und den restlichen Wehrmauern am See noch das Gepräge einer Kirchenburg; auch der im Kern spätmittelalterliche Pfarrhof mit seinen Zinnengiebeln hat, wenn auch in der Erneuerung des 19. Jahrhunderts, wehrhaften Charakter bewahrt. Zwischen Schloss und Kirche sind – nicht zuletzt dank der Wertschätzung des malerischen Inselbereichs seit dem 19. Jahrhundert – das alte Schulhaus und das ehemalige Benefiziatenhaus mit den zugehörigen Gärten erhalten geblieben. Aktennummer: E-7-76-128-1.

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Wasserburg (Bodensee)

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Literatur

Weblinks

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