Borgishain ist ein Ortsteil der Gemeinde Windischleuba im thüringischen Landkreis Altenburger Land.
Geographische Lage Borgishain liegt in der Pleißenaue östlich von Altenburg, nördlich von Windischleuba und südlich der Talsperre Windischleuba. Die Gemarkung gehört zum überlössten Hügelland um Altenburg am Rande der Leipziger Tieflandsbucht.
Geschichte Die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes Borgishain wird zwischen 1181 und 1214 überliefert.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 38. Das landwirtschaftlich geprägte Dorf soll eine slawische Gründung sein.
Borgishain gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201Die Orte des Amts Altenburg ab S.83 welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900) bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900). Borgishain gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam das Dorf zum Landkreis Altenburg.
Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Windischleuba, mit dem der Ort 1952 zum Kreis Altenburg im Bezirk Leipzig, 1990 zum thüringischen Landkreis Altenburg und 1994 zum Landkreis Altenburger Land kam. 2012 lebten hier 92 Personen. Seit Jahren brüten im Ort Weißstörche. Abgerufen am 22. Mai 2012
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land Kategorie:Windischleuba Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Altenburger Land) Kategorie:Gemeindeauflösung 1950