Der Wollenbach ist ein Bach von 10 km Länge im Kraichgau und im Kleinen Odenwald im nördlichen Baden-Württemberg, der im Ortsteil Helmstadt der Gemeinde Helmstadt-Bargen im Rhein-Neckar-Kreis von links und Südosten in den Schwarzbach mündet. Der Name ist eine Verkürzung von Wollen(berg)bach.

Geographie Verlauf Der Wollenbach entsteht auf einer Höhe von etwa im südlichen Ortsbereich von Hüffenhardt. Er läuft zunächst westlich und nimmt von rechts und links von der Wasserscheide, auf der Hüffenhardt sitzt, einige Bäche auf, teils mit längerem Oberlauf und zugleich größerem Einzugsgebiet. In schon merklicher Tallage verlässt er dann in der Nähe der Hüttigsmühle Gemeinde und Kreis und wechselt auf die Bad Rappenauer Gemarkung im Landkreis Heilbronn. Hier durchfließt er in schon nordwestlichem Lauf das Dorf Wollenberg und wechselt dann gleich nochmals in den Rhein-Neckar-Kreis und die Gemeinde Helmstadt-Bargen, in der er bis zur Mündung verbleibt.

Hier zieht er in inzwischen recht breiter Aue links an Bargen vorbei, dann rechts an Flinsbach und erreicht danach das Dorf Helmstadt, wo er von links und Südosten in den hier südwestlich laufenden Schwarzbach mündet, der hier weniger als 15 % länger ist und weniger als 25 % mehr Einzugsgebiet hat.

Einzugsgebiet Der Wollenbach hat ein Einzugsgebiet von 42,3 km² Größe, das naturräumlich im nordöstlichen Kraichgau liegt. Die obersten Quellen und Laufabschnitte ganz im Osten gehören dessen Unterraum Leinbachgäu an, die danach um den Mittellauf dem Unterraum Neckarbischofsheimer Höhen, der Unterlauf und seine Umgebung dem Unterraum Schwarzbachgäu. Die größten Höhen im Einzugsgebiet werden mit bis etwas über an dessen Ostrand gegen das Neckartal im Nordosten erreicht, solche um auch an der östlichen und südöstlichen Wasserscheide und einmal beinahe an der südwestlichen (Dürres Köpfle im Wimpfener Stadtwald mit ).

Im Norden verläuft die Wasserscheide gegen das Einzugsgebiet des Schwarzbachs vor dem Zufluss des Wollenbachs selbst und dessen linker Zuflüsse dort, vor allem des Asbachs. Im Nordosten verläuft die Scheide gegen den Neckar, im Osten und Südosten konkurriert lange der Bad Rappenauer/Neckarmühlbacher Mühlbach und im Südwesten der abwärtige linke Schwarzbach-Zufluss Krebsbach.

Im Einzugsgebiet dominiert die offene Flur deutlich gegenüber den Wäldern, die vor allem in einigen großen Stücken links und rechts des Mittellaufes liegen (Wimpfener Stadtwald westlich, Schöner Forst nördlich von Wollenberg) und an seinem Nordrand (Großer Wald nordwestlich von Kälbertshausen). Die Flur wird vor allem beackert, das spärliche Grünland bildet selbst in Tallagen keine längeren zusammenhängenden Auenstreifen.Landnutzung nach LUBW-LANDSAT2000.

Zuflüsse und Seen Hierarchische Liste der Zuflüsse und class=noviewer|10px Seen von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge, Seefläche, Einzugsgebiet und Höhe nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.

Ursprung des Wollenbachs auf etwa am südlichen Ortsrand von Hüffenhardt. Der Bach fließt zunächst westsüdwestlich.

(Bach aus dem Markstal), von rechts und Nordosten auf etwa etwas unterhalb von Hüffenhardt, 1,3 km und ca. 1,6 km². Entsteht auf etwa neben der L 590 von Kälbertshausen etwas nördlich von Hüffenhardt im Bruch. Gewenngraben, von rechts und Nordnordosten auf knapp nach der Bachquerung des Herdwegs, 0,7 km und ca. 0,4 km². Entsteht auf etwa am Häuserweg. Voppengraben, von links und Osten auf knapp weniger als hundert Meter nach dem vorigen, 1,2 km und ca. 0,4 km². Entsteht auf etwa südlich des Hippbergs. Wagenbach, von links und Südosten auf etwa vor dem ehemaligen Steinbruch unterm Barnholz, 1,8 km und 2,4 km². Entsteht auf etwa am Nordrand des ehemaligen Militärdepots bei Siegelsbach.Nach diesem Zufluss läuft der Wollenbach zunächst etwa westlich. Österwiesenbach, von rechts und Osten auf knapp entlang der Gemeindegrenze Siegelsbach/Hüffenhardt, 0,8 km und ca. 1,1 km². Entsteht auf etwa an einem Feldwegkreuz in den Österwiesen. Auf ganzer Länge Weggraben in natürlicher Mulde. class=noviewer|10px Vom vorigen Zufluss an beginnt eine etwa 400 Meter lange, vielgliedrige Teichkette neidseits des Laufs bis auf etwa hinab, zusammen 0,4 ha. Teichgraben, von links und Südsüdosten auf etwa gegenüber der Hüttigsmühle von Hüffenhardt, 1,2 km und ca. 0,7 km². Entsteht auf etwa nordöstlich von Bad Rappenau-Wagenbach. Eidechsenbrunnengraben, von rechts und Nordosten auf etwa bei der Hüttigsmühle, 0,9 km und ca. 0,6 km². Entsteht auf etwa nahe dem Herdweg. Hinterer Mühlwaldgraben, von rechts und Norden auf etwa nach der Hüttigsmühle und vor Bad Rappenau-Neumühle, 0,6 km und ca. 0,4 km². Entsteht auf etwa am Beginn seines Klingenrisses. Langengraben (!), von links und insgesamt Südosten auf unter wenig vor Bad Rappenau-Wollenberg, 1,9 km und ca. 1,6 km². Entsteht auf etwa in Wagenbach.Nach diesem Zufluss wendet sich der Wollenbach auf künftig beständigen Nordwestlauf. (Zufluss vom Remswald), von links und Südwesten auf etwa , 0,4 km und ca. 0,2 km². Entsteht auf etwa am Hangrand des Remswaldes nahe dem Untergimperner Weg. Langengraben (!), von links und Südsüdosten auf etwa aus dem Langental kurz vor Helmstadt-Bargen-Bargen, 3,1 km und ca. 3,0 km². Entsteht auf etwa oberhalb des Klingenwaldes noch vor Neckarbischofsheim-Helmhofer Forsthäuser. Dachsbaugraben, von links und Südsüdwesten auf knapp unter kurz vor dem Waldaustritt, 1,4 km und ca. 1,1 km². Entsteht auf etwa im Stadtwald Bad Wimpfen nahe dem Saubrunnen. Oberer Hohegraben, von rechts und Ostnordosten auf etwa weniger als hundert Meter nach dem vorigen und noch vor Bargen, 4,3 km und 4,6 km². Entsteht auf etwa neben der L 590 südöstlich von Kälbertshausen. Wüstklingengraben, von links und Ostnordosten auf wenig über nach dem Waldeintritt, 1,4 km und ca. 0,6 km². Entsteht auf etwa neben der L 590. Weidelterngraben, von links und Osten auf wenig über im Klingenwald, 2,2 km und ca. 0,9 km². Entsteht auf etwa neben der L 590. Gesteingraben, von links und Osten wenig unter nach der Öffnung der Aue, 1,9 km und ca. 0,9 km². Entsteht auf etwa am Abzweig der Reuterstraße vom Häuserweg. Gäulbach, von rechts und Nordosten auf etwa am Südwestrand von Bargen, 4,6 km und 7,0 km². Entsteht auf etwa im Wald nördlich von Kälbertshausen neben der L 590. Quellnah entspringt in einer rechten Seitentalmulde an der Lichtung Seitenrain der Gezäunte Brunnen. (Bach aus der Essenklinge), von links und etwa Osten auf etwa westlich von Kälbertshausen neben der L 3941 an der Kreisgrenze, 1,4 km und ca. 1,8 km². Entsteht auf etwa am südwestlichen Kälbertshausen. Herlenwaldgraben, von links und Osten auf etwa wenig nach Kälbertshausen, 1,2 km und ca. 0,5 km². Entsteht auf etwa südöstlich von Kälbertshausen nahe dem Hüffenhardter Weg. Ist der längere Oberlauf des Bachs aus der Essenklinge. Heubuschgraben, von rechts und Osten auf etwa wenig vor der Mündung, 0,7 km und etwas über 0,2 km². Entsteht auf etwa nahe dem Ortsrand von Kälbertshausen zwischen Rodholz und Heubusch. (Graben aus dem Kemmertegrund), von links und Südosten auf etwa nördlich des Kemmertebuckels, 1,2 km und ca. 0,7 km². Entsteht auf etwa am Nordrand des Schönen Forsts. (Graben am Wolfsberg), von rechts und Nordwesten auf etwa wenig vor Bargen, 0,9 km und unter 0,2 km². Entsteht auf etwa am Moosig unter einer Hochspannungstrasse. Werrenbrunnengraben, von links und Osten auf etwa gegenüber Bargen, 1,0 km und ca. 0,6 km². Entsteht auf etwa am Ende der Flurbucht Wettau im Schönen Forst. Kleewiesengraben, von links und Ostsüdosten auf etwa wenig vor Flinsbach, 0,8 km und ca. 1,8 km². Entsteht auf etwa am Rand der linken Wollenbachaue zum Forstdistrikt Überhau. Linker Auengraben vor einem langen Trockental. Furtwiesengraben, von rechts und Ostsüdosten auf etwa in Flinsbach in den insgesamt nur 0,1 km langen rechten Mühlgraben, 0,8 km und ca. 0,7 km². Rechter Auengraben. (Zufluss), von rechts und Nordosten auf etwa an der Unterquerung der Feldwegfortsetzung des nördlichen Zweigs der Klostergasse in Flinsbach, ca. 0,8 km und ca. 0,4 km². Entsteht auf etwa unter dem Sattel zwikschen Dilsberg und Biegelsberg. Feldweggraben inmitten seiner natürlichen Talmulde. Siegelgrundgraben, von links und insgesamt Süden auf etwa im westlichen Flinsbach, 2,8 km und ca. 2,5 km². Entsteht auf etwa im Forstsiegelgrund. Steinbrunnengraben, von rechts und Süden auf etwa am Westrand von Flinsbach, 1,4 km und ca. 1,3 km². Entsteht auf etwa an den Langen Frankenäckern.Längstenteils Feldweggraben in seiner natürlichen Mulde. Busenbach, am Unterlauf Forstbach, von rechts und Ostnordosten auf gegenüber der Flinsbacher Hobstmühle, 5,0 km und 5,1 km². Entsteht auf etwa in einer Flurbucht im Großen Wald nahe der L 590 Kälbertshausen–Asbach. Rückäckergraben, von rechts und Nordwesten auf etwa vor dem Ingelheimerhof, 0,5 km und unter 0,2 km². Entsteht auf etwa nebend er K 3938 Asbach–Ingelheimerhof. Schnurgerade gezogener Feldgraben in grob der Muldenmitte seines Tälchens. (Graben aus dem Gewann Kammer), von links und Südsüdosten auf nach Ingelheimerhof, 0,5 km und unter 0,3 km². Entsteht auf etwa am Gewann Kammer(n) am Nordosthang des Biegelsbergs. Mit zweitem Quellast, beide laufen als Feldweggräben in ihrer natürlichen Mulde. Saubrunnengraben, von rechts und Nordnordwesten auf etwa gegenüber dem Dilsberg, über 0,4 km und ca. 0,5 km². Entsteht auf etwa an einem Feldweg von Ingelheimerhof zum Ostrand von Helmstadt-Bargen. Pappentalgraben, von links und Südsüdwesten auf etwa in den Auwiesen vor Helmstadt-Bargen-Helmstadt, 0,9 km und ca. 0,7 km². Entsteht auf etwa östlich der Neckarbischofsheimer Heideckersiedlung am Nordhang des Stiefelsbergs. Feldweggraben inmitten seiner natürlichen Mulde. Steinweggraben, von rechts und Nordosten auf etwa am Südrand des Gewerbegebietes von Helmstadt-Bargen neben der L 530 von Flinsberg her, 1,4 km und ca. 0,8 km². Entsteht auf etwa in den Sieben Morgen. Lange Feldweggraben inmitten seiner natürlichen Mulde.

Mündung des Wollenbachs von links und Südosten auf etwa in den Schwarzbach in Helmstadt an der Brücke der Rabanstraße. Der Wollenbach ist 10,2 km lang und hat ein 42,3 km² großes Einzugsgebiet, der Schwarzbach ist bis zu seinem Zufluss 11,4 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 54,5 km² akkumuliert, er zieht nach diesem Zufluss südwestlich weiter.

Ortschaften Am Lauf liegen die folgenden Ortschaften mit ihren Zugehörigkeiten. Nur die Namen tiefster Schachtelungsstufe bezeichnen Siedlungsanrainer: Neckar-Odenwald-Kreis Gemeinde Hüffenhardt zentrales Hüffenhardt (Dorf, rechts) Hüttigsmühle (Haus, rechts) Landkreis Heilbronn Stadt Bad Rappenau Neumühle (Wohnplatz, links) Wollenberg (Dorf) Rhein-Neckar-Kreis Gemeinde Helmstadt-Bargen Bargen (Dorf, überwiegend rechts) Flinsbach (Dorf, überwiegend links) Hobstmühle (Wohnplatz, links) Helmstadt (Dorf)

Außer den schon genannten Siedlungen am Lauf liegt im Norden des Einzugsgebietes der Helmstadter Weiler Ingelheimerhof; in dessen Nordosten noch das zur Gemeinde Hüffenhardt gehörende Dorf Kälbertshausen mit einem Aussiedlerhof Au in dessen Westen; zwischen diesem und dem Hauptort das Gehöft Wüsthausen; westlich von Hüffenhardt locker gruppierte Aussiedlerhöfe in den Aussiedlungen Herdsweg und Pflugsheide; ganz im Südosten der diesseitige Ortsrand von Siegelsbach (eigenständige Gemeinde); am Südrand der am oberen (Wollenberger) Langengraben gelegene Bad Rappenau-Obergimperner Hof Wagenbach sowie dessen Wohnplatz Bauernsiedlung und die schon zu Neckarbischofsheim gehörenden Helmhofer Forsthäuser am oberen Talende des (Bargener) Langengrabens.

Geologie