Die Saison 1997/98 ist die 23. Spielzeit der 2. Basketball-Bundesliga. Die reguläre Saison begann am 13. September 1997 und endete am 28. Februar 1998. Die „Postseason“ mit Relegations- und Abstiegsrunde dauerte vom 13. März 1998 bis zum 25. April 1998.
Modus Die Liga war vor Saisonbeginn in zwei Staffeln (Nord und Süd) mit jeweils zwölf Mannschaften unterteilt. Die jeweils sechs besten Teams in der Abschlusstabelle der Staffeln erwarben das sportliche Teilnahmerecht an einer dreistaffeligen Relegationsrunde mit den sechs schlechtesten Teams der Basketball-Bundesliga 1997/98 zum Aufstieg in die Basketball-Bundesliga (BBL). Die jeweils sechs schlechtesten Teams nahmen an einer Abstiegsrunde teil. Pro Staffel stiegen regulär zwei Mannschaften in die zugeordneten Regionalligen ab. Die Ergebnisse der Hauptrunde wurden in die Abstiegsrunden mitgenommen.
Saisonnotizen In der Gruppe Süd gab es einen Erstliga-Absteiger mit der BG Ludwigsburg, während der USC Freiburg aufgestiegen war. Aufsteiger aus den Regionalligen waren in der Gruppe Nord ETB SW Essen und SSV Einheit Weißenfels sowie in der Gruppe Süd die BG Karlsruhe, die nach einjähriger Abstinenz in die Liga zurückkehrte Vor der Saison verzichtete Bayern München als Aufsteiger auf eine Zweitliga-Rückkehr. Neuling TSV Haunstetten zog sich noch vor Saisonbeginn vom Spielbetrieb zurück, so dass die Gruppe Süd mit elf Mannschaften spielte. Meister der 2. Basketball-Bundesliga wurden am Saisonende: BC Oldenburg-Westerstede (Nord) und DJK s.Oliver Würzburg (Süd), die letztgenannten mit Dirk Nowitzki als Topscorer erreichten in der Relegationsrunde den Aufstieg in die BBL.
Nord Tabelle = Relegationsrunde = Abstiegsrunde #TeamSiegeNiederlagenPunkteKörbe1BC Oldenburg-Westerstede17534–101793:16672BG 74 Göttingen17534–101955:17613BC Johanneum Hamburg17534–101764:16324TSV Quakenbrück121024–201847:17835SC Rist Wedel121024–201765:17156SSV Einheit Weißenfels (N)111122–221656:16857TuS Lichterfelde111122–221699:16798TV 1864 Salzkotten91318–261703:17869Hannover Flyers81416–281772:183210Forbo Paderborn 9181416–281769:175711VfL Bochum BG81416–281616:175512ETB SW Essen (N)22004–401677:1964
Abstiegsrunde Die Ergebnisse der Hauptrunde wurden in die Abstiegsrunden mitgenommen. = Abstiegsplätze #TeamSiegeNiederlagenPunkteKörbe1TuS Lichterfelde181436–282538:24272TV 1864 Salzkotten161632–322489:25263Hannover Flyers151730–342612:25934forbo Paderborn 91141828–362609:24965VfL Bochum112122–422379:25806ETB SW Essen23004–602393:2935
Süd Tabelle = Relegationsrunde (fett geschrieben: dort aufgestiegen) = Abstiegsrunde #TeamSiegeNiederlagenPunkteKörbe1DJK s.Oliver Würzburg18236–042053:16602TV 1860 Lich16432–081848:16543TV AXA Langen13726–141827:17244USC Heidelberg13726–141795:17525BSG Ludwigsburg (A)12824–161559:14986Tübinger SV11922–181707:16267TSV Breitengüßbach81216–241714:16938BG Koblenz61412–281671:18249BG Karlsruhe (N)51510–301644:184110DJK Falke Nürnberg51510–301469:175811TSV Speyer31706–341577:183412TSV Haunstetten1 (N)00––– ––– 1 Mannschaft wurde vor Saisonbeginn vom Spielbetrieb zurückgezogen.
Abstiegsrunde Die Ergebnisse der Hauptrunde wurden in die Abstiegsrunden mitgenommen. = Abstiegsplätze #TeamSiegeNiederlagenPunkteKörbe1BG Koblenz131526–302401:24852TSV Breitengüßbach111722–342366:23433BG Karlsruhe91918–382266:24534Falke Nürnberg82016–402111:24135TSV Speyer262212–442245:2570 2 Der TSV Speyer konnte in der 2. Liga verbleiben, da die DJK Würzburg aufstieg und es keinen Absteiger in die 2. Liga gab.
Relegationsrunde Für die Relegationsrunde 1997/98 zum Aufstieg in die erste Basketball-Bundesliga, siehe Basketball-Bundesliga 1997/98#Relegationsrunde
Siehe auch Liste von deutschen Basketballmannschaften
Weblinks 2. Basketball-Bundesliga
#1997/98 Kategorie:Basketballsaison 1997/98