Georg Lippke (* 22. Februar 1906 in Danzig; † 28. Oktober 1999 in Baden-Baden) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Oberbürgermeister von Danzig.Sterbedaten nach Mitteilung der Stadt Baden-Baden
Leben Lippke war Sohn eines Architekten.Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich, Frankfurt am Main 2007, S. 374 Er studierte Rechtswissenschaft an der Albertus-Universität Königsberg. Im Wintersemester 1926/27 wurde er Mitglied des Corps Masovia.Kösener Corpslisten 1960, 87/1119 Lippke trat zum 1. November 1931 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 719.750)Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26100387 und betätigte sich für die Partei als Kreisschulungsleiter und Gauredner. Als promovierter Regierungsassessor wurde er am 15. April 1936 für zwölf Jahre zum unbesoldeten Stadtrat in Zoppot gewählt. Am 30. Mai 1938 kam er als Oberregierungsrat zur Abteilung A der Verwaltung der Freien Stadt Danzig. Vom 1. November 1939 bis zum 30. März 1945 war er Oberbürgermeister von Danzig. Lippke betätigte sich im Reichsgau Danzig-Westpreußen als NSDAP-Oberabschnittsleiter und Gauamtsleiter für Kommunalpolitik sowie ab 1940 als Leiter der Verwaltungsakademie. Beim NSKK erreichte er den Rang eines Standartenführers. In der Nachkriegszeit in Deutschland betätigte er sich als Rechtsanwalt und als Geschäftsführer von Spielbanken in Westerland, Baden-Baden und Konstanz.
Siehe auch Liste von Mitgliedern des Corps Masovia Liste der Bürgermeister von Danzig
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Bürgermeister (Danzig) Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland) Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:NSKK-Mitglied Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Person (Baden-Baden) Kategorie:Geboren 1906 Kategorie:Gestorben 1999 Kategorie:Mann