Lionello Massobrio († 2019https://www.cascinanotizie.it/la-scomparsa-di-lionello-massobrio-uomo-di-cinema-e-letteratura) war ein italienischer Filmeditor, Filmregisseur und Autor.
Leben Massobrio war bereits ab 1949 als Editor und Regieassistent tätig; bis 1964 arbeitete er mit Léonide Moguy, Raffaelle Matarazzo, Marco Ferreri und anderen zusammen. Nach einer Produktion für die Brüder Paolo und Vittorio Taviani und der Inszenierung zweier Kurzfilme debütierte er 1968 als Regisseur, Produzent, Autor und Editor des Kinofilms Il rapporto. Nach politischem Engagement und einem Aufenthalt in Angola folgte erst 1990 für das Fernsehen L'abbandono, und fünf Jahre später der eigenwillige Beba.Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano. I Registi. Gremese Editore, Rom 2002, S. 278
Massobrio arbeitete auch als Buchautor und drehte etliche Dokumentationen, so z. B. über das Gefängnis „Don Bosco“ in Pisa, wo er auch als Freiwilliger arbeitete.https://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2005/09/23/cultura-contropotere-la-ribellione-di-lionello.html
Filmografie (Auswahl) 1952: Il bandolero stanco 1956: Ein Mädchen aus Rom (Città di notte) 1962: Gebrandmarkt (Un uomo da bruciare) 1963: Die Bienenkönigin (Una storia moderna – l’ape regina) (Schnitt) 1968: Il rapporto 1995: Beba
Bücher Intercettazioni amientali Tower 2002: Dimenticati 2005: Solo nella mente
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Einzelnachweise
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