Albert Schlunegger (* 16. März 1938 in Grindelwald; † 6. August 2000 ebenda) war ein Schweizer Skirennfahrer und Trainer.
Werdegang Schlunegger gehörte dem SC Grindelwald an und wurde 1958 sowie 1959 Berner Oberländischer Skimeister.Rudolf Rubi: Der Sommer- und Winterkurort: Strassen und Bahnen, Wintersport (= Im Tal von Grindelwald. Band III). Verlag Sutter Druck, Grindelwald 1987, S. 199. Nach guten Resultaten an den Schweizer Skimeisterschaften qualifizierte er sich Anfang der 1960er-Jahre für die Schweizer Nationalmannschaft, zunächst für das B- und später für das A-Team. International blieb er jedoch ohne grössere Erfolge.
Nach seiner aktiven Karriere wurde Schlunegger im Sommer 1966 für drei Jahre Trainer der Schweizer Damen-Nationalmannschaft,Jahrbuch des Schweizerischen Skiverbandes. Band LVIII, 1966/67/68, S. 59, 123. der zu dieser Zeit unter anderen Fernande Bochatay, Annerösli Zryd, Madeleine Wuilloud und Vreni Inäbnit angehörten. Von 1974 bis 1982 war er Präsident des Skiclubs Grindelwald.Rudolf Rubi: Der Sommer- und Winterkurort: Strassen und Bahnen, Wintersport (= Im Tal von Grindelwald. Band III). Verlag Sutter Druck, Grindelwald 1987, S. 224.
Albert Schlunegger arbeitete als Bergführer und starb 62-jährig zusammen mit zwei amerikanischen Gästen beim Abgang einer Schlammlawine auf einen Wanderweg im Gebiet First.Zwei Wanderer und ein Bergführer von Schlammlawine getötet. In: Berner Oberland News. 7. August 2000, abgerufen am 6. Mai 2012.Grindelwald: Im schlammigen Wasser ertrunken. In: Berner Oberland News. 8. August 2000, abgerufen am 6. Mai 2012.Trauerfeier für Albert Schlunegger. In: Tagesschau (SRF). 11. August 2000 (mit Video; 1:32 min).
Einzelnachweise
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