Vreni Inäbnit (* 31. März 1948 in Grindelwald) ist eine ehemalige Schweizer Skirennfahrerin. Sie erreichte zwei Top-10-Platzierungen im Weltcup, nahm an den Olympischen Winterspielen 1968 teil und wurde zweifache Schweizer Meisterin in der Abfahrt.
Karriere Inäbnit wurde 1967 Schweizer Juniorenmeisterin im Slalom und in der Kombination.6. Schweizerische Junioren-Skimeisterschaften. Alpine Disziplinen Scuol 11.–12. Februar 1967. In: Jahrbuch des Schweizerischen Skiverbandes. Band LVIII, 1966/67/68, S. 91–92. Im nächsten Winter wurde sie in die Schweizer Nationalmannschaft aufgenommen, der sie bis 1971 angehörte.Rudolf Rubi: Der Sommer- und Winterkurort: Strassen und Bahnen, Wintersport (= Im Tal von Grindelwald. Band III). Verlag Sutter Druck, Grindelwald 1987, S. 197. Inäbnit nahm an den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble teil, wo sie als 17. im Slalom, 18. in der Abfahrt und 19. im Riesenslalom Platzierungen im Mittelfeld erzielte.Peter Baumgartner: X. Olympische Winterspiele 1968 in Grenoble. Alpiner Teil. In: Jahrbuch des Schweizerischen Skiverbandes. Band LVIII, 1966/67/68, S. 7–17.
Einen Monat nach den Spielen gewann Inäbnit ihre ersten Punkte im Weltcup, als sie am 15. März 1968 auf Platz fünf in der Abfahrt von Aspen fuhr. Dies blieb zugleich ihr bestes Weltcupresultat. Zwei Tage später erlitt sie jedoch bei einem Sturz im Riesenslalom Knieverletzungen, die eine Operation nach sich zogen. In die Weltcuppunkteränge, also unter die besten zehn, fuhr sie in den nächsten Jahren nur noch einmal, als Achte der Abfahrt von Pra-Loup am 28. Januar 1971.
Ihre grössten Erfolge auf nationaler Ebene feierte Inäbnit mit zwei Schweizer Meistertiteln in der Abfahrt 1969 und 1971. 1971 wurde sie ausserdem in Slalom und Riesenslalom jeweils Dritte und damit in der Kombination hinter Bernadette Zurbriggen Zweite.Rudolf Rubi: Der Sommer- und Winterkurort: Strassen und Bahnen, Wintersport (= Im Tal von Grindelwald. Band III). Verlag Sutter Druck, Grindelwald 1987, S. 189. Zudem gewann Inäbnit mit weiteren Fahrerinnen des Skiclubs Grindelwald 1966 und 1969 die Schweizer Klubmeisterschaften in Slalom und Kombination.22. Schweizerische Klubmeisterschaften in Schönried 5.–6. März 1966. In: Jahrbuch des Schweizerischen Skiverbandes. Band LVIII, 1966/67/68, S. 79–81.Rudolf Rubi: Der Sommer- und Winterkurort: Strassen und Bahnen, Wintersport (= Im Tal von Grindelwald. Band III). Verlag Sutter Druck, Grindelwald 1987, S. 191.
Erfolge Olympische Winterspiele (zählten zugleich als Weltmeisterschaften) Grenoble 1968: 17. Slalom, 18. Abfahrt, 19. Riesenslalom
Weltcup 2 Platzierungen unter den besten zehn
Schweizer Meisterschaften Schweizer Meisterin in der Abfahrt 1969 und 1971
Weblinks
Einzelnachweise
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