Der Banachsche Abbildungssatz ist ein nach dem polnischen Mathematiker Stefan Banach benannter mathematischer Lehrsatz aus dem Gebiet der Mengenlehre. Der Satz behandelt eine grundlegende Eigenschaft von Abbildungen. Er ist eng mit dem Cantor-Bernstein-Schröder-Theorem verknüpft.

Formulierung des Satzes Der Satz lässt sich wie folgt formulieren: Gegeben seien Mengen     und    und dazu Abbildungen     und   . Dabei sei     injektiv.

Dann existieren Mengen     mit    und    sowie    und    derart, dass gilt:    und   

Verschärfung Es lässt sich mit Hilfe des Fixpunktsatzes von Tarski und Knaster zeigen, dass die Behauptung des Satzes immer noch gilt, wenn die Injektivitätsbedingung für die Abbildung     fallen gelassen wird.

Der Banachsche Abbildungssatz (verschärfte Version) lautet demnach folgendermaßen: Gegeben seien Mengen     und    und dazu Abbildungen   und    .

Dann existieren Mengen     mit    und    sowie    und    derart, dass gilt:    und   

Beweis (Verschärfung) Betrachte die Abbildung mit .

Da monoton ist, besitzt nach dem Fixpunktsatz von Tarski und Knaster einen Fixpunkt . Es gilt also beziehungsweise äquivalent hierzu .

Wir setzen nun , und .

Hiermit erhalten wir wie gewünscht und .

Folgerung Aus dem Banachschen Abbildungssatz folgt unmittelbar das Cantor-Bernstein-Schröder-Theorem.

Literatur Artikel und Originalarbeiten

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Kategorie:Satz (Mengenlehre)