Das Amt Oestinghausen war ein Amt im alten Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurde das Amt zum 1. Juli 1969 aufgelöst. Sein Gebiet gehört heute zum Kreis Soest.
Geschichte Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen wurde 1843 im Kreis Soest aus der Bürgermeisterei Oestinghausen das Amt Oestinghausen gebildet.Zusammensetzung der Bürgermeisterei Oestinghausen, Stand 1839 Das Amt umfasste zeit seines Bestehens zwölf Gemeinden.
Durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Soest und von Teilen des Landkreises Beckum wurde das Amt Oestinghausen zum 1. Juli 1969 aufgelöst: Heintrop-Büninghausen, Hovestadt, Hultrop, Krewinkel-Wiltrop, Niederbauer, Nordwald, Oestinghausen und Schoneberg wurden Teil der Gemeinde Lippetal, die auch Rechtsnachfolgerin des Amtes wurde. Bettinghausen und Ostinghausen wurden Teil der neuen Gemeinde Bad Sassendorf. Eickelborn und Lohe blieben zunächst amtsfreie Gemeinden und wurden am 1. Januar 1975 in die Stadt Lippstadt eingemeindet.
Gemeinden (Stand 1969) Bettinghausen Eickelborn Heintrop-Büninghausen Hovestadt Hultrop Krewinkel-Wiltrop Lohe Niederbauer Nordwald Oestinghausen Ostinghausen Schoneberg
Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner Quelle 1871 4147 Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871 1885 4267 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885 1895 4648 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1895 1910 5306 1933 6737 1939 7173 1950 9280 Volkszählung 1950 1961 8692 Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
Einzelnachweise
Oestinghausen Kategorie:Geschichte (Kreis Soest) Oestinghausen Kategorie:Aufgelöst 1969