__NOTOC__ hochkant=0.3|rahmenlos|rechts Liste der Baudenkmäler in Kulmbach: Ensemble Altstadt • Ensemble Kronacher Straße • Stadtbefestigung
Kernstadt Kulmbach • Baumgarten • Blaich • Burghaig • Dörnhof • Esbach • Forstlahm • Gößmannsreuth • Herlas • Höferänger • Höfstätten • Katschenreuth • Kirchleus • Lehenthal • Lösau • Mangersreuth • Melkendorf • Metzdorf • Oberdornlach • Oberkodach • Oberzettlitz • Petzmannsberg • Schwarzholz • Seidenhof • Steinenhausen • Unterdornlach • Unterkodach • Wickenreuth • Windischenhaig • Ziegelhütten
Ensembles Ensemble Altstadt Kulmbach miniatur|300px|Östliche Altstadt mit der Petrikirche, darüber die Plassenburg miniatur|300px|Ensemble Kronacher Straße Kulmbach, an der alten Geleitstraße von Bamberg nach Hof und Leipzig gelegen und schon 1035 als agrarische Siedlung genannt, setzt sich zusammen erstens aus der hoch über der Stadt errichteten Plassenburg in ihrem Erscheinungsbild der Renaissance, zweitens der erhöht am Südhang des Burgberges gelegenen, seit etwa 1200 befestigten Kirchenburg mit der spätgotischen St.-Petri-Kirche, drittens der Oberstadt, dem eigentlichen Altstadtkern, der sich um 1240 westlich der Kirchenburg in Form eines Straßenmarktes als in sich geschlossener Bering gebildet hatte und viertens den im 14. und 15. Jahrhundert in die Altstadt integrierten Vorstädten Mainvorstadt, Grünwehr und Wolfskehl. Die Bebauung von Plassenburg, Kirchenburg und Oberstadt ist im Kern durchweg mittelalterlich mit erneuerten Obergeschossen oder Umbauten aus der Zeit nach den Zerstörungen des Markgrafenkrieges um 1553 – auf der Plassenburg in Form von Sandsteinbauten, an der Kirchenburg und der Oberstadt meist als giebelständige, zweigeschossige, häufig verputzte Fachwerkbauten mit massiven älteren Untergeschossen. Weniger einheitlich zeigt sich die Bebauung der ehemaligen Vorstädte. Die Mainvorstadt im Westen, schon 1430 von den Hussiten zerstört, weist in der Bebauung des wohl schon im 12. Jahrhundert angelegten dreiseitigen Holzmarktes nur noch wenige Fachwerkbauten des 16./18. Jahrhunderts auf, wird aber stark von Bauten des 19. Jahrhunderts und frühen bzw. mittleren 20. Jahrhunderts beherrscht. Störend auf das Ensemble wirken sich in diesem Bereich der große Zentralplatz mit historisierender Randbebauung sowie die neue Stadthalle aus, die nach Abbruch der Brauerei EKU in den 1980er Jahren entstanden sind. Im Bereich der Grünwehr-Vorstadt im Norden wurden die ebenfalls meist zweigeschossigen, verputzten Handwerkerhäuser des 16./18. Jahrhunderts durch Kleinbürgerhäuser des 19. Jahrhunderts im Sinne der Romantik ergänzt. Die ehemals Wolfskehl, heute Spiegel genannte Vorstadt im Osten hat sich weitgehend in ihrer Struktur erhalten. Ursprünglich führte der Hauptverkehrsweg vom Steinernen Gäßchen über die Kohlenbachstraße und den Röhrenplatz auf das Wolfskehl-Tor im Osten der Kirchwehr zu, bevor er ins Tal entlang der Straße Spiegel und über den Röhrenplatz verlegt wurde. Dort stammen viele Gebäude im Kern noch aus dem 18. Jahrhundert. Als weithin sichtbare Dominante weist sich, der Lage entsprechend, die Plassenburg aus. Am Fuße des Festungsberges ragen der spätgotische Turm der Petrikirche und südwestlich davon am Rande des Ensemblebereiches der gotisierende Turm der katholischen Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau von 1892 aus dem Gefüge der Dachlandschaft. Städtebaulich nimmt das Vereinshaus, 1870 anstelle des nach 1553 errichteten Kornhauses gebaut, eine dominierende Stellung ein, indem es einerseits durch seine Baumasse den Marktplatz beherrscht, andererseits Marktplatz und Oberstadt in zwei Platzräume teilt und damit auf die Stadtbaugeschichte Kulmbachs Bezug nimmt. Aktennummer: E-4-77-128-1.
Ensemble Kronacher Straße Gruppe von aneinandergebauten Mietshäusern mit Mansarddächern, die in den Jahren 1898/99 errichtet wurden. Die Bauten mit ihren reich gegliederten Fassaden repräsentieren den bürgerlichen großstädtischen Anspruch und veranschaulichen das Selbstverständnis der 1890 kreisunmittelbar gewordenen Stadt sowie die Periode des Bevölkerungswachstums, das durch den verstärkten Ausbau von Industrie und Verwaltung hervorgerufen wurde. Aktennummer: E-4-77-128-2.
Stadtbefestigung Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist im Südwesten entlang des Schießgrabens ein längerer Grabenabschnitt mit Mauer und einzelnen Mauertürmen erhalten. Entgegen dem Uhrzeigersinn sind hier folgende Objekte auszuführen.
Im nördlichen Teil der Altstadt sind die Befestigungsanlagen nur noch bruchstückhaft erhalten. Entgegen dem Uhrzeigersinn sind hier folgende Objekte auszuführen.
Baudenkmäler nach Gemeindeteilen
Kulmbach
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Blaich
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Steinenhausen
Unterdornlach
Unterkodach
Wickenreuth
Windischenhaig
Ziegelhütten
Keinem Gemeindeteil zugeordnet
Ehemalige Baudenkmäler
Abgegangene Baudenkmäler
Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Kulmbach
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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Einzelnachweise
! Kulmbach Baudenkmaler Kulmbach