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mini|300px|Michael Wening: Stift Osterhofen

Ensembles

Ensemble Stadtplatz miniatur|250px Die städtische Siedlung Osterhofen entstand erst im Spätmittelalter als Neugründung des Landgrafen Johann I. von Leuchtenberg 1378 in der Nähe des heutigen Ortes Altenmarkt und seines ehemaligen Prämonstratenserklosters. Sie umfasste im Wesentlichen den Bereich des Stadtplatzes, der die Form eines weiträumigen, unregelmäßigen Rechtecks hat. Die Fläche wird durch vier geschlossene Reihen von bürgerlichen Wohnbauten und Amtsgebäuden wandartig eingefasst. Es handelt sich um streng traufseitige Bauten mit Putzfronten und zum Teil hohen Satteldächern an der Süd-, West- und Nordseite des Platzes und um barocke, neubarocke und neugotische Giebelhäuser an der Ostseite. In der Südwestecke des Platzes konzentrieren sich ehemalige herrschaftliche Gebäude wie das im Kern spätmittelalterliche Leuchtenbergschlössl, das Traunersche Schlössl, jetzt Rathaus, aus der Zeit um 1700 und das ehemalige Amtsgericht aus dem mittleren 19. Jahrhundert. Sie überragen die übrigen Bauten und dokumentieren die Bedeutung der Stadt als Gerichtssitz. Die bürgerlichen Bauten weisen häufig Putzgliederungen und Stuckdekor des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert auf. Die Wirkung ihrer Fronten ist jedoch durch Geschäftseinbauten oft stark beeinträchtigt. Störend macht sich das Kaufhaus Stadtplatz 16 im Ensemble bemerkbar. Aktennummer: E-2-71-141-1.

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Osterhofen

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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