Three Imaginary Boys ist das Debütalbum der englischen Band The Cure. Es erschien im Mai 1979 bei Fiction Records. In den USA und in Australien wurde stattdessen 1980 das Album Boys Don’t Cry mit einer anderen Tracklist und einem anderen Cover veröffentlicht. Es gibt bei den Titeln einige Überschneidungen.

Geschichte Das Album wurde im Herbst 1978 mit dem Produzenten Chris Parry aufgenommen. Ursprünglich sollte sich die vom Bassisten Michael Dempsey gesungene Jimi-Hendrix-Coverversion Foxy Lady, die bei einem Soundcheck entstand, nicht auf dem Album befinden. Das Label diktierte jedoch sowohl die Auswahl an Liedern als auch das Artwork; seitdem besteht der Sänger Robert Smith darauf, bei allen Projekten der Band die kreative Kontrolle zu behalten. Das Album besteht aus kurzen Songs, von denen nur wenige die Drei-Minuten-Marke überschreiten.

Rezeption

Chris True schrieb in seiner Rezension für den Allmusic Guide, das Album sei nicht nur ein sehr starkes Debütalbum, sondern beinahe ein Kuriosum. Es sei eines der poppigsten Alben von The Cure.

Der Rolling Stone bewertete das Album zwar nur mit 3,5 Punkten, führte es jedoch in der Liste 500 besten Alben aller Zeiten auf Platz 438.

Titelliste Originalausgabe 1979 Alle Stücke (außer Foxy Lady) wurden von Michael Dempsey / Robert Smith / Lol Tolhurst geschrieben.

10:15 Saturday Night – 3:41 Accuracy – 2:18 Grinding Halt – 2:49 Another Day – 3:44 Object – 3:03 Subway Song – 2:01 Foxy Lady (Jimi Hendrix) – 2:29 Meathook – 2:18 So What – 2:37 Fire In Cairo – 3:23 It’s Not You – 2:49 Three Imaginary Boys – 3:17 The Weedy Burton – 1:07 (Hidden track)

Quellen https://www.rollingstone.com/music/lists/500-greatest-albums-of-all-time-20120531 https://www.allmusic.com/album/mw0000143449 https://pitchfork.com/reviews/albums/1694-three-imaginary-boys-deluxe-edition/ https://www.rollingstone.com/music/artists/the-cure/albumguide https://www.scaruffi.com/vol4/cure.html https://www.robertchristgau.com/get_artist.php?name=the+cure

Kategorie:Album (Punk) Kategorie:Album 1979 Kategorie:The-Cure-Album