mini|ProjektlogoPfandtastisch helfen ist ein Projekt der Sozialhelden, das Menschen die Möglichkeit gibt, Pfandbons direkt im Einzelhandel in eine Spendenbox einzuwerfen. Der Erlös für das gespendete Pfand kommt unterschiedlichen gemeinnützigen Projekten zugute. Das Projekt wurde im Jahr 2006 gestartet und erzielte inzwischen für die beteiligten Projekte sechsstellige Erlöse.

Idee und Fakten

Das Projekt Pfandtastisch helfen basiert auf einer eigens entwickelten Spendenbox, die von Einzelhandelsunternehmen und Supermarktketten im Bereich der Leergutautomaten angebracht werden kann. Je nach Region kommt der Erlös der gespendeten Pfandbons unterschiedlichen gemeinnützigen Einrichtungen und Projekten zugute. Das Projekt findet inzwischen bundesweit Beachtung. Im Jahr 2009 nahmen in ganz Deutschland über 300 Supermärkte und Einzelhändler an dem Projekt teil. Für die Berliner Tafeln werden jährlich Erlöse von über 100.000 Euro erzielt. Inzwischen konnten die Sozialhelden bundesweit insbesondere in den Ballungsgebieten zahlreiche Märkte für die Aktion gewinnen, deren Erlöse an insgesamt 12 verschiedene Partner und Institutionen fließen.

Geschichte

Die Idee stammte von Raul Krauthausen und seinem Cousin im Jahr 2005, mit welcher sie einem Wettbewerb der Zeitschrift Neon mit der Fragestellung „Was fehlt der Welt?“ teilnahmen. Ihr Projekt gewann den Hauptpreis, war aber noch nicht praxistauglich, woraufhin sie ein einfacheres Modell entwarfen, das bis heute zum Einsatz kommt. Den ersten Praxistest führten die Sozialhelden in Berlin mit der Supermarktkette Kaiser’s durch. Der Erlös des ersten Feldversuchs floss an die Berliner Tafel.

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Einzelnachweise

Kategorie:Spende