mini|Preisträgerin Emilia Schüle bei der Goldenen Kamera 2014 in Berlin Mit dem Goldene Kamera Nachwuchspreis wird bei der jährlich veranstalteten Verleihung der Goldenen Kamera eine junge Nachwuchsschauspielerin oder ein Nachwuchsschauspieler geehrt. Die Auszeichnung, eine reguläre Goldene-Kamera-Statuette, ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert und wird von der jährlich wechselnden Expertenjury vergeben. Im Gegensatz zu den übrigen Darstellerpreisen erfolgt keine öffentliche Bekanntgabe von Nominierungen. Die Identität des Preisträgers wird erst im Rahmen der Goldene-Kamera-Verleihung bekanntgegeben.
Geschichte Die Auszeichnung wurde ursprünglich als „Lilli-Palmer-Gedächtniskamera“ 1989 rückwirkend für Leistungen des Film- und Fernsehjahres 1988 vergeben und ehrte nur Nachwuchsschauspielerinnen.
2003 wurde neben der Prämierung von Anneke Kim Sarnau als beste Nachwuchsschauspielerin erstmals die „Curd-Jürgens-Gedächtniskamera“ für männliche Nachwuchsschauspieler verliehen, die Matthias Schweighöfer erhielt. Die beiden Preise waren jeweils mit 10.000 Euro dotiert, zur Hälfte gestiftet von Mercedes-Benz und Curd Jürgens’ Witwe Margie Schmitz, von der die Initiative zur neuen Auszeichnung ausgegangen war.Barbara Jänichen: Der Gentleman des deutschen Humors. In: Berliner Morgenpost, 3. Februar 2003, S. 22.
Im Folgejahr wurden beide Preise zur „Lilli-Palmer-&-Curd-Jürgens-Gedächtniskamera“ zusammengelegt und mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert. Sie waren in Erinnerung an die deutschsprachigen Schauspieler Lilli Palmer (1914–1986) und Curd Jürgens (1915–1982) benannt. Um die Auszeichnung konkurrieren seitdem sowohl weibliche als auch männliche Schauspieltalente.
Von 2013 bis 2015 trug die Auszeichnung den Namen „Hörzu Nachwuchspreis“. Seit 2016 wird sie als „Goldene Kamera Nachwuchspreis“ verliehen., abgerufen am 5. März 2017
Preisträger hochkant|mini|Barbara Auer, erste Gewinnerin des Nachwuchspreises mini|Max von der Groeben, Preisträger des Jahres 2013 hochkant|mini|Nina Hoss, Preisträgerin des Jahres 1997 hochkant|mini|Matthias Schweighöfer, erster männlicher Preisträger 2003
Jahr Preisträger/-in 1989 (Der Boss aus dem Westen) 1990 1991 (Parfüm für eine Selbstmörderin, Gefährliche Verführung und Kupferfalle) 1992 (Von Gewalt keine Rede) 1993 (Mutter mit 16) 1994 Mehr als einfach nur Kollegen: Muriel Baumeister und Pierre Besson. In: Die Welt, 10. Januar 2003, S. 38. (Ein Haus in der Toscana und Schuld war nur der Bossa Nova) 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 (Crazy)Jurybegründung 2001. goldenekamera.de, abgerufen am 5. März 2017. 2002 (Tatort: Der Präsident und Der blaue Vogel) goldenekamera.de, abgerufen am 2. Mai 2012. 2003 Matthias Schweighöfer 2004 (Das Wunder von Bern)Louis Klamroth, Lilli-Palmer-und-Curd-Jürgens-Gedächtniskamera (HÖRZU Nachwuchspreis). goldenekamera.de; abgerufen am 5. März 2017. 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 (Keine Angst) bei goldenekamera.de, abgerufen am 5. März 2017 2012 (Sie hat es verdient) 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Siehe auch New Faces Award Shooting Star (Auszeichnung)
Weblinks Offizielle Webpräsenz der Goldenen Kamera.
Einzelnachweise
Nachwuchspreis Kategorie:Erstverleihung 1989 Kategorie:Darstellerpreis