Nach der Stadt Berlin waren und sind zahlreiche Handelsschiffe benannt.
Frachtschiff Stad Berlin um 1710 niederländisches Segelschiff, das 1713 unter der Flagge Preußens für die preußisch-brandenburgische Afrikanische Kompagnie fuhr.
Frachtschiff Stadt Berlin um 1755 Segelschiff aus Stettin unter der Flagge von Preußen. Das Schiff wurde 1757 nachträglich bewaffnet, um preußische Handelsschiffe vor feindlichen Kaperangriffen zu schützen.
Transportschiff Stadt Berlin um 1807 Segelschiff unter preußischer Flagge, das im Mai 1807 zur Versorgung der preußischen Festung Danzig-Neufahrwasser eingesetzt wurde.
Frachtschiff Berlin von 1840 Segelschiff (Bark) unter der Flagge von Preußen. Das Schiff wurde 1840 für die Reederei Hermann Weinberg & Co., Danzig gebaut.
Vermessung: 316 NRT
Frachtschiff Berlin von 1863 Dampfschiff unter der Flagge von Großbritannien. Das Schiff wurde 1863 auf der Werft Barclay, Curle and Company in Glasgow für die Reederei Leith, Hull and Hamburg Steam Packet Co in Leith gebaut.
Vermessung: 625 BRT / 344 NRT Länge: 66,60 m Breite: 8,30 m Tiefgang: 4,40 m
Fahrgastdampfer Berlin von 1868 Der Fahrgastdampfer wurde 1868 bei Caird & Company, Greenock, für den Norddeutschen Lloyd, Bremen, gebaut. 1894 wurde er nach Italien verkauft.
Vermessung: 2335 BRT Länge: 86,90 m Breite: 11,90 m Antrieb: 736 kW Geschwindigkeit: 10 kn Fahrgäste: 84 1. Klasse / 600 Zwischendeck-Gäste Besatzung: 60 Mann
Frachtschiff Berlin von 1871 Dampfschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1871 auf der Reiherstiegwerft Hamburg für die Reederei Hübener & Carr gebaut.
Länge: 29,90 m Breite: 5,00 m Antrieb: Dampfmaschine mit 30 PS (23 kW)
Frachtsegler Berlin von 1875 Drei-Mast-Schoner unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1875 für Johann Nibbe in Cranz gebaut. Heimathafen des Schoners war Hamburg.
Vermessung: 337 NRT
Frachtschiff Berlin von 1879 Dampfschiff unter der Flagge von Großbritannien. Das Schiff wurde 1879 auf der Werft W. B. Thompson and Co. in Dundee für die Reederei Bennett S. S. and Co. in Govle erbaut. Später wurde der Dampfer in Malta umbenannt.
Vermessung: 679 BRT / 353 NRT Länge: 61,70 m Breite: 8,50 m Tiefgang: 4,00 m
Frachtschiff Berlin von 1881 Dampfschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1881 auf der Vulcan-Werft in Stettin für die Reederei Neue Dampfer-Compagnie, AG in Stettin erbaut.
Vermessung: 985 BRT / 592 NRT Länge: 66,24 m Breite: 8,72 m Antrieb: Dampfmaschine mit 400 PS (299 kW)
Frachtsegler Berlin von 1882 Segelschiff unter der Flagge der Vereinigten Staaten. Das Schiff wurde 1882 auf der Werft C. V. Minott in Phippsburg für die Reederei Alaska Portland Packet Assoc. in Portland gebaut.
Vermessung: 1634 BRT / 1416 NRT Länge: 67,80 m Breite: 12,20 m Tiefgang: 7,50 m
Frachtschiff Berlin von 1891 Dampfschiff unter der Flagge von Großbritannien. Das Schiff wurde 1891 auf der Werft W. B. Thompson and Co. in Dundee für die Reederei Lancashire Yorkshire Railway Co. in Goole erbaut.
Vermessung: 1111 BRT / 497 NRT Länge: 74,70 m Breite: 10,40 m Tiefgang: 4,80 m
Fischereifahrzeug Berlin von 1892 Zwei-Mast-Logger (Segelschiff) unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1892 in Emden für die Emder Heringsfischerei AG gebaut.
Vermessung: 79 BRT / 62 NRT
Fischereifahrzeug Berlin von 1896 Dampfschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1896 auf der Werft Bremer Vulkan für die Deutsche Dampffischerei-Gesellschaft Nordsee in Bremen gebaut. Später ging das Schiff in den Besitz der Hochseefischerei AG in Bremerhaven über.
Vermessung: 158 BRT / 43 NRT Länge: 32,25 m Breite: 6,39 m Tiefgang: 3,10 m Antrieb: Dampfmaschine mit 260 PS (194 kW) Geschwindigkeit: 12 Knoten (22 km/h)
Fischereifahrzeug Berlin von 1903 Dampfschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1903 auf der Werft Seebeck AG in Bremerhaven für den Eigner Andreas Radmann in Altona gebaut. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde der Dampfer von der Kaiserlichen Marine übernommen und dem Marinekommando Ostsee unterstellt. Nach dem Krieg wurde das Schiff 1918 oder 1919 an den Eigner zurückgegeben.
Vermessung: 164 BRT / 44 NRT Länge: 34,58 m Breite: 6,52 m Tiefgang: 3,20 m Antrieb: Dampfmaschine mit 375 PS (280 kW)
Frachtschiff Berlin von 1904 (Dänemark) Dampfschiff unter der Flagge von Dänemark. Das Schiff wurde 1904 in Helsingør für die Reederei Dampskip Mercur in Kopenhagen gebaut. Später wurde der Dampfer in Regina umbenannt.
Vermessung: 2187 BRT / 1400 NRT Länge: 85,10 m Breite: 12,30 m Tiefgang: 4,90 m
Frachtschiff Berlin von 1904 (Deutsches Reich) Dampfschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1904 auf der Werft Flensburger Schiffbau-Gesellschaft für die Deutsch-Australische Dampfschiffs-Gesellschaft (DADG) in Hamburg gebaut. Nach seiner Indienststellung am 5. November 1904 war der Dampfer im Liniendienst nach Australien eingesetzt. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die Berlin am 21. August 1914 von den australischen Behörden in Sydney beschlagnahmt. Das Schiff wurde in Parattah umbenannt und wieder in Fahrt gebracht. 1922 erfolgte der Verkauf an die Commonwealth-Line of Steamers in London und 1925 an die Reederei E. Mayon Syra (Griechenland), die das Schiff in Markakis umbenannte. Im Jahr 1932 wurde der Dampfer außer Dienst gestellt und in Italien verschrottet.
Vermessung: 4196 BRT / 2628 NRT Tragfähigkeit: 6750 Tonnen Länge: 114,48 m Breite: 14,84 m Tiefgang: 8,30 m Antrieb: Kolbendampfmaschine mit 3 Kesseln und 2200 PS (1640 kW) Geschwindigkeit: 12 Knoten (22 km/h) Besatzung: 42 Mann
Frachtsegler Berlin von 1905 Segelschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1905 auf der Werft J. Meijer für die Reederei Philipp Holzmann & Co. in Kiel gebaut.
Vermessung: 212 BRT / 195 NRT Länge: 35,00 m Breite: 6,60 m Tiefgang: 2,90 m
Frachtschiff Berlin von 1906 Dampfschiff unter der Flagge von Argentinien. Das Schiff wurde 1906 auf der Werft J. Laing & Sons in Sunderland für eine argentinische Reederei in Buenos Aires gebaut.
Vermessung: 1621 BRT / 1020 NRT Länge: 77,70 m Breite: 11,60 m Tiefgang: 4,20 m
Fischereifahrzeug Berlin von 1911 Dampfschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1911 auf der Werft J. Frerichs in Einwarden für die Reederei Fischdampfergesellschaft in Hamburg als Geeste gebaut. Im Ersten Weltkrieg wurde der Fischdampfer von der Kaiserlichen Marine gemietet und als Vorpostenboot eingesetzt. Nach dem Krieg wurde das Schiff seinen Besitzern zurückgegeben. 1925 kaufte die Nordsee Deutsche Hochseefischerei GmbH in Hamburg-Nordenham das Schiff und benannte es in Berlin um.
Vermessung: 233 BRT / 85 NRT Länge: 36,00 m Breite: 6,89 m Tiefgang: 3,80 m Antrieb: Dreifachexpansionsdampfmaschine mit 320 PS (239 kW) Besatzung: 15 Mann
Frachtschiff Berlin von 1921 Motorschiff unter der Flagge von Schweden und der Bundesrepublik Deutschland. Das Schiff wurde 1921 auf der Werft Götawerken A/B in Göteborg für die Reederei Rederi A/B Nordstjernan in Stockholm als Canada gebaut. 1950 kaufte die Reederei Hugo Stinnes Transozean Schiffahrt GmbH in Mülheim an der Ruhr das Schiff, baute es um und brachte es als Berlin wieder in Fahrt. Heimathafen war Hamburg. Der Frachter wurde 1959 außer Dienst gestellt und verschrottet.
Vermessung: 5527 BRT nach Umbau: 5495 BRT / 3240 NRT Ladefähigkeit: 9138 Tonnen Nach Umbau: 9610 Tonnen Länge: 134,11 m Breite: 17,13 m Antrieb: 2 Maschinen je 1500 PS (1119 kW) auf 2 Schrauben Geschwindigkeit: 11 Knoten (etwa 20 km/h) Passagiere: 22 Personen
Fischereifahrzeug Berlin von 1921 Dampfschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1921 auf der Werft in Wesermünde-Geestemünde für die Reederei Cuxhavener Hochseefischerei GmbH in Cuxhaven gebaut.
Vermessung: 259 BRT / 96 NRT Länge: 39,90 m Breite: 7,20 m Antrieb: Dreifachexpansiondampfmaschine mit 410 PS (306 kW) Besatzung: 13 Mann
Fischereifahrzeug Berlin von 1922 mini|Die Tjörnö, ehemals Berlin Dampfschiff (Logger) unter der Flagge des Deutschen Reiches und von Schweden. Das Schiff wurde 1922 auf der Werft Schulte und Bruns in Emden für die Reederei Emder Heringsfischerei AG in Emden gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Logger von der Kriegsmarine beschlagnahmt und von 1942 an als Hafenschutzboot DWo 141 in Wollin eingesetzt. Später wurde der Dampfer als Vorpostenboot VS 184 und VS 154 verwendet. Nach dem Ende des Krieges wurde der Logger seinen Eigentümern zurückgegeben. Das Schiff wurde 1954 nach Schweden verkauft und dort zum Küstenmotorschiff Tjörnö umgebaut. Nach Weiterverkäufen an andere schwedische Reeder trug es ab März 1960 den Namen Hallö und ab Dezember 1963 den Namen Norrfjord. Nachdem das Schiff am 19. Januar 1969 auf der Reise von Lübeck nach Stockholm in der Nähe von Kristianopel gestrandet war, wurde es in Göteborg abgebrochen.Historisches Marinearchiv, Fischlogger Berlin AE4, abgerufen am 27. Januar 2020
Vermessung: 181 BRT / 80 NRT Länge: 30,05 m Breite: 7,05 m Tiefgang: 3,25 m Antrieb: Dreifachexpansionsdampfmaschine mit 140 PS (104 kW) Besatzung: 17 Mann
Frachtschiff Berlin von 1928 Motorschiff unter der Flagge von Argentinien. Das Schiff wurde 1928 für einen Eigner in Buenos Aires gebaut.
Vermessung: 561 BRT Antrieb: 2 Dieselmotoren auf 2 Schrauben
Fischereifahrzeug Berlin von 1937 Dampfschiff unter der Flagge des Deutschen Reiches. Das Schiff wurde 1937 auf der Werft Deschimag in Wesermünde für die Reederei Deutsche Hochseefischerei GmbH in Wesermünde gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Fischdampfer von der Kriegsmarine beschlagnahmt und ab 1939 als U-Jagd-Boot UJ 128 eingesetzt. Später folgten Umbenennungen in UJ 122 und UJ 1402. Am 28. April 1943 wurde das Schiff von britischen Zerstörern bei Triergos versenkt.
Vermessung: 472 BRT / 176 NRT Länge: 50,90 m Breite: 8,00 m Antrieb: Kolbendampfmaschine mit 800 PS (597 kW)
Fischereifahrzeug Berlin von 1949 mini|Taufe des Fischdampfers „Berlin“ durch den stellvertretenden Oberbürgermeister Berlins Ferdinand Friedensburg Dampfschiff unter der Flagge der Bundesrepublik Deutschland. Das Schiff wurde 1949 auf der Werft Bremer Vulkan in Bremen für die Reederei Nordsee Deutsche Hochseefischerei in Bremerhaven gebaut.
Vermessung: 394 BRT / 143 NRT Länge: 48,32 m Breite: 8,04 m Tiefgang: 4,12 m Antrieb: Dreifachexpansionsdampfmaschine mit 750 PS (559 kW) Geschwindigkeit: 11 Knoten (etwa 20 km/h)
Frachtschiff Berlin von 1953 Motorschiff unter der Flagge der Bundesrepublik Deutschland. Das Schiff wurde 1953 auf der Werft Stülcken in Hamburg für die Reederei Orion Schiffahrtsgesellschaft, Reith & Co. in Hamburg als Rigel gebaut. Noch vor der Fertigstellung wurde der Frachter in Berlin umbenannt. 1964 erfolgte die erneute Umbenennung in Willi Reith.
Vermessung: 3844 BRT / 2140 NRT Tragfähigkeit: 6000 Tonnen (tdw) Länge: 110, 82 m Breite: 16,06 m Tiefgang: 6,72 m Antrieb: 2 Dieselmotore mit je 1680 PS (1253 kW) auf 1 Schraube Besatzung: 31 Mann Passagiere: 4 Personen
Fischereifahrzeug Berlin von 1953 Motorschiff (Seitentrawler) unter der Flagge der DDR. Das Schiff wurde 1953 auf der Volkswerft Stralsund für die Reederei des Fischkombinat Rostock gebaut. 1973 kollidierte der Trawler nördlich von Kap Arkona in der Ostsee mit der Fregatte Emden der Bundesmarine der Bundesrepublik Deutschland. Im Februar 1977 wurde das Schiff außer Dienst gestellt und verschrottet.
Vermessung: 588 BRT / 221 NRT Wasserverdrängung: 1076 Tonnen Tragfähigkeit: 380 Tonnen Länge: 57,62 m Breite: 9,03 m Tiefgang: 4,06 m Antrieb: Dieselmotor mit 920 PS (868 kW) Geschwindigkeit: 11,5 Knoten (etwa 22 km/h) Besatzung: 27 Mann
Frachtschiff Berlin von 1957 mini|Der Stückgutfrachter Berlin in der Bucht von Guantanamo, Kuba, am 19. April 1963.