Queer Lisboa ist ein 1997 gegründetes schwul-lesbisches Filmfestival in Lissabon, das jährlich im September im Cinema São Jorge stattfindet.

Geschichte mini|Das Cinema São Jorge in Lissabon zum 15. Queer Lisboa (2011). Es ist das älteste Filmfestival Lissabons und das einzige Festival des schwul-lesbischen Films in Portugal. Es wurde 1997 gegründet. – Offizielle Website des Queer Lisboavgl. Myspace-Seite des Festivals

2011 besuchten 8.000 Zuschauer das Festival, auf dem während neun Tagen 84 Filme aus 30 Ländern liefen.

Wettbewerbe Bester Spielfilm (Bester Film 1.000 Euro, Beste Schauspielerin, bester Schauspieler) Bester Dokumentarfilm (Preis der RTP2 3.000 Euro) Bester Kurzfilm (Publikumspreis 500 Euro)

Dazu laufen außerhalb des Wettbewerbs Filme in verschiedenen Kategorien, etwa „Queer Art“ für Filme mit Kunst-Thematiken, „Queer Pop“ für Videoclips und Musik-Dokumentarfilme, oder die „Noites Hard“ („Hard-Nächte“), für Filme am Rande des Zeigbaren aus dem Bereich der Sexualität.vgl. Offizielle Webseite des QueerLisboa

Gewinner 2011 Bester Spielfilm Jury: Beatriz Batarda, Sam Ashby und Albano Jerónimo Bester Film: Rosa Morena – Regie: Carlos Oliveira Bester Hauptdarsteller: Robert Farias in Mi Último Round (Regie: Julio Jorquera) Beste Hauptdarstellerin: Corinna Harfouch in Auf der Suche (Regie: Jan Krüger)

Bester Dokumentarfilm Jury: Miguel Gonçalves Mendes, Claudia Mauti und Franck Finance-Madureira Bester Film: I Am – Regie: Sonali Gulati

Bester Kurzfilm Publikumspreis Bester Film: Eu Não Quero Voltar Sozinho – Regie: Daniel Ribeiro

Siehe auch Homosexualität in Portugal Portugiesischer Film

Weblinks

Offizielle Webseite des Festivals (portugiesisch / englisch)

Einzelnachweise

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