Lukasrödermühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Lukasrödermühle liegt in der Gemarkung Rothenburg ob der Tauber.
Geografie Die Einöde liegt an der Tauber. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Herrenmühle (0,2 km östlich) bzw. zur Hansrödermühle (0,4 km westlich).
Geschichte Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1281/1325 als „Hasmühle“ im Willkürenbuch der Stadt Rothenburg und 1358 in einer Verkaufsurkunde. 1511 kam die Mühle in Besitz von Ludwig Röder und trug daher den Namen „Rödermühle“, 1513 schließlich „Lutz Rödermühle“. Die Mühle war Lehen des Deutschen Ordens.Lukasrödermühle auf der Website taubermuehlenweg.de
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Ort dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Rothenburg ob der Tauber zugeordnet.
Die Lukasrödermühle war ursprünglich eine Getreide- und Ölmühle. Trotz der noch im Jahr 1950 erfolgten Modernisierung, wurde der Mühlenbetrieb nach dem Tod des letzten Müllers eingestellt. 2009 wurde die Mühle renoviert und wird heute zur Stromerzeugung genutzt.
Baudenkmal Taubertalweg 70: Lukasrödermühle, Hauptgebäude mit Fachwerkobergeschoss, Kern nach dendrochronologischer Datierung 1470; Fachwerknebengebäude, 18./19. Jahrhundert
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 6 5 8 12 9 7 6 5 3 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 2 2 2 1 1 1 Quelle Dort als Lucasmühl aufgelistet.
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakob (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Rothenburg ob der Tauber Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Ersterwähnung 1281 Kategorie:Ort an der Tauber