Schnepfendorf ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Schnepfendorf liegt in der Gemarkung Leuzenbronn.

Geographie Der Weiler liegt inmitten von Feldern umgeben (im Westen das Flurgebiet Halde, im Osten das Flurgebiet Neun Morgen). Unmittelbar nördlich des Ortes fließt der Grabenfeldgraben, ein linker Zufluss des Blinkbachs ist, der wiederum ein linker Zufluss der Tauber ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 1022 (0,6 km südlich) bzw. nach Leuzenbronn (1,4 km nördlich).

Geschichte Im Jahre 1802 gab es in dem Ort sieben Gemeinderechte, die alle die Reichsstadt Rothenburg als Grundherrn hatten.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 162.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Schnepfendorf dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Leuzenbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schnepfendorf am 1. Juli 1972 nach Rothenburg eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 52 54 54 56 53 48 49 55 36 30 24HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 8 8 8 8 8 8 8 7Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Andreas (Leuzenbronn) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Rothenburg ob der Tauber Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach