Vorbach ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Vorbach liegt in der Gemarkung Leuzenbronn.

Geografie Der Weiler mit weniger als einem Dutzend Hausnummern liegt nicht ganz zweieinhalb Kilometer westlich der Stadtmitte von Rothenburg ob der Tauber in der kleinen Talschlucht des Vorbachs, des oberen und kleineren zweier gleichnamiger linker Zuflüsse der Tauber, der gegenüber der Rothenburger Bronnenmühle mündet. Unmittelbar über der nördlichen Hangschulter des ostwärts laufenden Taleinschnitts liegt in weniger als hundert Metern Entfernung der benachbarte Schorrenhof. Am westlichen Ortsrand gab es links wie rechts des Baches früher einen kleinen Steinbruch im Muschelkalk, beide sind inzwischen aufgelassen und als Geotop geschützt. Im nördlichen liegt heute ein etwa 0,5 ha großer Steinbruchweiher. Östlich des Weilers stehen zwei Fichten, die als Naturdenkmal ausgezeichnet sind.

Geschichte Im Geographischen Lexikon (1804) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Vorbach dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Leuzenbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Vorbach am 1. Juli 1972 nach Rothenburg eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 45 53 38 30 46 38 36 47 38 37 20HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 8 8 6 6 6 8 8 7Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakob (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.

Verkehr Eine Gemeindeverbindungsstraße führt von der Mündung des Bachs im Osten das Vorbachtal hoch und steigt der Seitenmulde des Reutsachsener Grabens folgend auf die nördlich anliegende Hochebene. Dort teilt sie sich in einen Zweig westwärts nach Hemmendorf und einen anderen nordwärts nach Reutsachsen, das schon jenseits der Rothenburger Stadt- und bayerischen Landesgrenze auf dem Gebiet Creglingens liegt. Diese Verkehrswege haben nur örtliche Bedeutung. Der Überlandverkehr nutzt die St 1020 / L 1020, die an der Vorbachmündung über den abwärtigen Mündungssporn die Hochebene erklimmt und südlich an Reutsachsen vorbei westnordwestlich in Richtung Niederstetten-Rinderfeld zieht.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Rothenburg ob der Tauber Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach