Hemmendorf ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Hemmendorf liegt in der Gemarkung Leuzenbronn.
Geographie Südlich des Weilers fließt der Vorbach, ein linker Zufluss der Tauber. Der Ort ist von Feldern umgeben. Gemeindeverbindungsstraßen führen zur Landesstraße 1020 bei Reutsachsen (1 km nördlich), nach Leuzenbronn (1 km südlich) und zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,6 km östlich), die nach Vorbach (0,6 km südöstlich) bzw. die L 1020 kreuzend nach Reutsachsen verläuft (0,7 km nordwestlich).
Geschichte 1800 gab es in dem Ort fünf Gemeinderechte, die alle die Reichsstadt Rothenburg als Grundherrn hatten.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 570.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Hemmendorf dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Leuzenbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hemmendorf am 1. Juli 1972 nach Rothenburg eingemeindet.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Steinscheune, im Kern 16. Jahrhundert Haus Nr. 7: Wohnhaus, Fachwerkobergeschoss, bezeichnet 1788; zwei Steinscheunen, im Kern 16. Jahrhundert
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 59 54 65 67 60 62 49 69 45 45 42HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 9 9 11 11 10 10 10 9Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Andreas (Leuzenbronn) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Rothenburg ob der Tauber Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach