Kobeltsmühle war ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Mittlerweile ist der Ort eine Wüstung. Kobeltsmühle lag in der Gemarkung Dinkelsbühl.
Geografie Die Einöde lag auf einer Höhe von am Mutschachgraben, einem linken Zufluss der Wörnitz.
Geschichte Die Fraisch über die Kobeltsmühle war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Das Anwesen hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 405ff.
Im Jahr 1809 wurde Kobeltsmühle infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Dinkelsbühl zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535.
Eine frühere Bezeichnung der Einöde lautete „Kobelsmühle“.Kobelsmühle im BayernAtlas, historische Karte von 1937.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 3 6 11 6 10 5 3 1 1 HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1961 als „Wohngebäude“. 2 1 1 1 1 1 1 Quelle Dort als Koboldsmühle aufgelistet.
Religion Der Ort war seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt, seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Pfarrei St. Paul (Dinkelsbühl) zuständig. Die Katholiken waren nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert