Gaismühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Gaismühle liegt in der Gemarkung Dinkelsbühl.
Geografie Die Einöde liegt am Walkenweiherbach, einem rechten Zufluss der Wörnitz, der unmittelbar westlich des Ortes den Gaisweiher speist und östlich den Walkweiher. Diese Weiherlandschaft ist als Naturschutzgebiet ausgezeichnet. Im Nordwesten liegt das Gaisfeld, im Osten das Hoffeld. Im Norden grenzen Neubaugebiete der Stadt Dinkelsbühl an. Die Kreisstraße AN 45/K 3222 führt nach Dinkelsbühl zur Staatsstraße 2220 (0,7 km nordwestlich) bzw. nach Dürrenstetten (2,5 km südlich).
Geschichte Zu der Zeit des Alten Reiches lag Gaismühle im Fraischbezirk der Reichsstadt Dinkelsbühl. Diese war zugleich der Grundherr der Mühle.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 417.
Im Jahr 1809 wurde Gaismühle infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Dinkelsbühl zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 11 12 5 6 6 6 2 2 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 1 1 1 1 1 1 1Quelle Dort als Geismühle aufgelistet.
Baudenkmal Haus Nr. 1: ehemaliges Mühlengebäude, erdgeschossiger Putzbau mit Satteldach und Zwerchhaus, im Kern 16./17. Jahrhundert, um 1990 ausgebaut und modernisiert
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wassermühle im Landkreis Ansbach Kategorie:Bauwerk in Dinkelsbühl Kategorie:Mühle in Europa