Lohe () ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Lohe liegt in der Gemarkung Hellenbach.

Geografie Südlich des Weilers fließt der Lohwassergraben, ein linker Zufluss der Wörnitz, und ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. 0,3 km östlich liegt das Waldgebiet Lichtenschlag. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hellenbach (0,6 km nordwestlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,9 km östlich).

Geschichte Die Fraisch über Lohe war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Der Ort gehörte zur Realgemeinde Hellenbach.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 439. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 3 Anwesen (2 Höfe, 1 Gütlein). Das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl hatte die Grundherrschaft über alle Anwesen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Lohe (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs nichts. (= J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 389.) Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 564.

Im Jahr 1809 wurde Lohe infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Hellenbach überwiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537. Am 1. Juli 1971 wurde Lohe im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2015 Einwohner 27 24 28 24 22 28 24 37 29 19 24 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 4 5 4 4 4 4 5 5 Quelle Information des Ordnungsamtes der Stadt Dinkelsbühl am 23. September 2015

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach