mini|St. Ulrich mini|St. Ulrich im Winter

Sankt Ulrich ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Sankt Ulrich liegt in der Gemarkung Neustädtlein.

Geographie Durch die Einöde verläuft die Gemeindegrenze von Dinkelsbühl und Mönchsroth. Die Wallfahrtskirche und das Wohnhaus westlich der Gemeindeverbindungsstraße ist der Gemeindeteil St. Ulrich, die zwei Wohnhäuser östlich davon sind Hausnummer 21 und 22 des Ortes Hasselbach. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Radwang (1 km nördlich), nach Sittlingen (0,5 km westlich), nach Winnetten (0,6 km südöstlich) und nach Hasselbach (0,8 km südlich).

Geschichte Mitte des 14. Jahrhunderts wurde ein „Sant Ulrichsberges“ erstmals urkundlich erwähnt. Anfang des 15. Jahrhunderts bestand der Ort aus zwei Höfen.A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 188.

Die Fraisch über St. Ulrich war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort nur aus der Wallfahrtskirche und einer Klausnerswohnung.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 456f.

Im Jahr 1809 wurde St. Ulrich infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Villersbronn zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort an die neu gebildete Ruralgemeinde Knittelsbach überwiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537. Am 1. April 1971 wurde St. Ulrich im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 567.

Baudenkmal katholische Wallfahrtskirche St. Ulrich, barocker Saalbau mit eingezogenem halbrundem Chor, Volutengiebel und Dachreiter, angefügte Sakristei, 1700–1729; mit Ausstattung; ehemalige Klausnerswohnung, erdgeschossiger verputzter Walmdachbau, bezeichnet „1721“; Einfriedung, verputzte Bruchsteinmauer, zweites Viertel 18. Jahrhundert

Einwohnerentwicklung Jahr 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 3 2 2 3 5 2 4 2 2 2HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1840 wurden diese als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“ bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 1 Quelle

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt. Die Protestanten sind nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Ersterwähnung im 14. Jahrhundert