Reuenthal ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Reuenthal liegt in der Gemarkung Weidelbach.

Geographie Die Einöde liegt am Härtlesbach, einem linken Zufluss des Veitsgrabens, der seinerseits ein rechter Zufluss der Zwergwörnitz ist. Im Norden befindet sich das Mühlholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gaisbühl (1,2 km westlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,6 km nordöstlich), die nach Veitswend bzw. nach Weidelbach zur Kreisstraße AN 42 verläuft.

Geschichte Der Ort lag im Fraischbezirk des brandenburg-ansbachischen Oberamtes Crailsheim. Die Fraisch wurde aber auch von der Reichsstadt Dinkelsbühl beansprucht. Ende des 18. Jahrhunderts gab es zwei Anwesen (1 Mühle, 1 Hofgut). Diese hatten die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 453. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 583.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Reuenthal dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Weidelbach zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539. Am 1. Mai 1978 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 10 14 25 23 14 20 17 14 8 11 13HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 2 2 2 2 2 2 2 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Georg (Marktlustenau) gepfarrt, seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Ulrich (Weidelbach) zuständig. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach