Neumühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Neumühle liegt in der Gemarkung Weidelbach.
Geographie Die Einöde liegt am Veitsgraben, einem rechten Zufluss der Zwergwörnitz, und ist unmittelbar von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Im Südwesten erhebt sich der Eierberg. Ein Anliegerweg führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,2 km nördlich), die nach Weidelbach zur Kreisstraße AN 42 (0,4 km nordöstlich) bzw. nach Veitswend verläuft (1,8 km südwestlich).
Geschichte Neumühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Sie gehörte zur Realgemeinde Weidelbach. Die Grundherrschaft des Anwesens hatte das Ämtlein Weidelbach des Deutschen Ordens inne.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 442. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 583.
Im Jahr 1809 wurde Neumühle infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weidelbach zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539. Am 1. Mai 1978 wurde Neumühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 3 8 11 11 10 8 5 6 8 6 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 2 2 2 1 1 1 2 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ulrich (Weidelbach) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wassermühle im Landkreis Ansbach Kategorie:Bauwerk in Dinkelsbühl Kategorie:Mühle in Europa