Maroncourt () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau (bis 2024 Épinal) und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes de Mirecourt Dompaire. Die Bewohner werden Maroncourtois und Maroncourtoises genannt.
Maroncourt ist die kleinste der Gemeinden im Département Vosges.
Geografie mini|links|Lage der Gemeinde Maroncourtim Département Vosges Die Gemeinde Maroncourt liegt auf 280 m Meereshöhe am rechten Ufer des Mosel-Nebenflusses Madon, etwa sechs Kilometer südlich von Mirecourt und 23 Kilometer nordwestlich von Épinal. Das Relief um Maroncourt ist nur wenig gegliedert, die höchste Erhebung wird mit 338 m über dem Meer im äußersten Südosten der Gemeinde in einem Wald erreicht, der ein Drittel des 2,27 km² umfassenden Gemeindegebietes bedeckt. Nachbargemeinden von Maroncourt sind Velotte-et-Tatignécourt im Nordosten, Dompaire im Südosten, Hagécourt im Süden sowie Valleroy-aux-Saules im Westen.
Geschichte Eine frühe Erwähnung erfuhr der Ort 1159 als Moironcourt in einer Schenkungsurkunde von Heinrich I., Bischofs von Toul, an den Abt von Chaumousey.
Das Dorf Maroncourt war früher eng mit der heutigen Nachbargemeinde Hagécourt verbunden; beide gehörten zum Besitz der Herzöge von Lothringen und dem Kapitel Remiremont. 1594 kam Maroncourt zur Vogtei der Vogesen, unterstand später dem Propst von Dompaire/Valfroicourt und gehörte von 1751 bis zur Französischen Revolution zur Vogtei Darney.
Kirchlich war Maroncourt Teil der Pfarrei Hagécourt im Dekanat Poussay des Bistums Toul. Die Kirchenbücher wurden im benachbarten Valleroy-aux-Saules geführt.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2021 Einwohner 27 23 21 12 16 13 11 12 6 Im Jahr 1841 wurde mit 85 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessMaroncourt auf cassini.ehess und INSEEMaroncourt auf INSEE.
Wirtschaft und Infrastruktur mini|links|Mairie Maroncourt Das kleine Dorf besteht aus vier Bauernhöfen und den dazugehörigen Wohn- und Stallgebäuden sowie einem kleinen, 1790 errichteten Bürgermeisterhaus (Mairie). Im Dorf sind drei Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Milchwirtschaft, Rinderzucht).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch) Es gibt keine Kirche oder Kapelle (für Maroncourt ist die Kirche Saint-Jean-Baptiste in Hymont zuständig), sodass es sich um ein rein landwirtschaftlich ausgerichtetes Ensemble handelt.
Durch das Dorf führt die Straße D 40 von Hagécourt nach Velotte-et-Tatignécourt. Hier besteht Anschluss an die teilweise zweistreifig ausgebaute D 166 von Épinal über Mirecourt nach Neufchâteau. In der nahegelegenen Gemeinde Hymont befindet sich ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Merrey–Hymont-Mattaincourt, die von der TER Lorraine betrieben wird.
Belege
Weblinks
Maroncourt auf comcomdompaire.com/ (französisch)
Kategorie:Ort in Grand Est