Die Hansa-Brandenburg GW war ein Torpedoflugzeug im Ersten Weltkrieg.

Beschreibung Ernst Heinkel entwickelte 1916 bei Hansa-Brandenburg den zweistieliger Doppeldecker als sogenanntes T-Flugzeug (für Torpedobomber) für die deutsche Marine. Die Grundstruktur bestand aus Holz mit einer Stoffbespannung bzw. Sperrholzverkleidung. Das Flugzeug besaß große, einstufige Schwimmer. Es wurde von zwei Motoren angetrieben, die nahe am Rumpf mit Streben befestigt waren. Hansa-Brandenburg baute 21 Flugzeuge für die Kaiserliche Marine.

Technische Daten Kenngröße DatenGünter Kroschel, Helmut Stützer: Die deutschen Militärflugzeuge 1910–1918. Mittler, Herford 1994, ISBN 3-89350-693-4, S. 144. Besatzung 3 Länge 12,57 m Spannweite 22,5 m Höhe 4,15 m Flügelfläche 102,10 m² Leermasse 2334 kg Zuladung 1594 kg max. Startmasse 3928 kg Höchstgeschwindigkeit 127 km/h in Bodennähe Marschgeschwindigkeit 102 km/h Steigzeit auf 1000 m 22 min Reichweite 408 km Triebwerk zwei Sechszylinder-Reihenmotoren Mercedes D III mit je Bewaffnung ein schwenkbares Parabellum-Maschinengewehr, Kaliber 7,92 mmein 726-kg-Torpedo

Literatur Hans Dieter Köhler: Die deutsche Luftfahrt Ernst Heinkel – Pionier der Schnellflugzeuge. Bernard & Graefe, Bonn 1999, ISBN 3-7637-6116-0. AERO, Heft 91, S. 2543.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Flugzeugtyp (Kaiserliche Marine) Kategorie:Schwimmerflugzeug Kategorie:Torpedobomber Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren Kategorie:Erstflug 1916