zentriert|350px|Grundriss der Grabeskirche im vierten Jahrhundert Die Grabeskirche in Jerusalem wird eingeweiht. 335 in anderen Kalendern Äthiopischer Kalender 327/328 Buddhistische Zeitrechnung 878/879 (südlicher Buddhismus); 877/878 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 50. (51.) Zyklus, Jahr des Holz-Schafes 乙未 (am Beginn des Jahres Holz-Pferd 甲午) Griechische Zeitrechnung 2./3. Jahr der 278. Olympiade Jüdischer Kalender 4095/96 (3./4. September) Koptischer Kalender 51/52 Römischer Kalender ab urbe condita MLXXXVIII (1088); Diokletianische Ära: 51/52 (Jahreswechsel November) Seleukidische Ära Babylon: 645/646 (Jahreswechsel April); Syrien: 646/647 (Jahreswechsel Oktober) Spanische Ära 373 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 391/392 (Jahreswechsel April)

Ereignisse Politik und Weltgeschehen 18. September: Flavius Dalmatius wird von seinem Onkel, dem römischen Kaiser Konstantin dem Großen zum caesar ernannt. Die Ernennung erfolgt gegen den Widerstand der Armee, die eine direkte dynastische Linie favorisiert. Kaiser Konstantin verleiht Flavius Hannibalianus den Titel rex regum et Pontacarum gentium und überträgt ihm die Verantwortung über den Osten des Reichs.

Religion Auf der Synode von Tyros werden im Zuge des Arianischen Streits die Bischöfe Athanasius von Alexandria und Marcellus von Ancyra abgesetzt. Eusebius von Nikomedia, ein enger Vertrauter Kaiser Konstantins und angesehener Vertreter der östlichen kirchlichen Würdenträger, ist die treibende Kraft bei der Verurteilung des Athanasius. Dadurch kommt es zu einer Machtsteigerung der Arianer im Reich. Arius selbst, der 325 auf dem Ersten Konzil von Nicäa als Häretiker verurteilt worden ist, wird rehabilitiert. 13. September: In Jerusalem wird die Grabeskirche eingeweiht, die sich an der angeblichen Stelle der Kreuzigung und des Grabes Jesu von Nazareth (Jesu Christi) befindet. 7. November: Der römische Kaiser Konstantin der Große verbannt den bei ihm angeschwärzten Bischof Athanasius von Alexandria nach Trier. 31. Dezember: In Rom stirbt Bischof Silvester I. Sein Namenstag „Silvester“ wird ab der Kalenderreform 1582 gleichbedeutend mit dem Fest zum Jahreswechsel.

Geboren

Nerses I. der Große, Patriarch und Heiliger der Armenischen Apostolischen Kirche sowie armenischer Staatsmann († 373)

um 335: Gregor von Nyssa, Bischof und Kirchenlehrer († nach 394) um 335: Magnus Maximus, römischer Gegenkaiser († 388) um 335: Rufinus, römischer Feldherr und Staatsmann († 395) um 335: Theon von Alexandria, Astronom und Mathematiker († um 405)

Gestorben 31. Dezember: Silvester I., Bischof von Rom

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