alternativtext=Jan Lisiecki auf der Bühne (2019)|mini|Jan Lisiecki (2019) Jan Lisiecki (, * 23. März 1995 in Calgary, Kanada) ist ein klassischer Pianist, der schon in jungen Jahren durch Konzerte und CD-Veröffentlichungen bekannt wurde.

Biografie Jan Miłosz Lisiecki kam als Sohn polnischer Eltern in Kanada zur Welt. Er studierte seit seinem fünften Lebensjahr Klavier am Mount Royal University Conservatory und trat als Neunjähriger erstmals mit Orchester auf. Ottawa Citizen, 27. September 2006 Auf Empfehlung des Schulvorstands konnte er vier Klassen überspringen. Im Januar 2011 bestand er seine Abschlussprüfung an der Western Canada High School in Calgary. Sein Studium schloss er an der Glenn Gould School in Toronto ab, wo er im September 2011 als Stipendiat zugelassen wurde. rcmusic.com, abgerufen am 18. Januar 2018.

Im August 2008 und im August 2009 spielte der damals 13- bzw. 14-jährige Lisiecki die Klavierkonzerte von Chopin in Polen, zusammen mit der Sinfonia Varsovia. Mitschnitte dieser Aufführungen wurden 2010 vom Fryderyk Chopin Institut als CD veröffentlicht The Fryderyk Chopin Institute (englisch) und brachten Lisiecki umgehend internationale Aufmerksamkeit. Die Zeitschrift Diapason würdigte Lisiecki anlässlich dieser Einspielung als einen „Virtuosen bar jeder Manieriertheit mit einer kraftvollen und vor allem unwiderstehlich natürlichen Spielweise“. Das BBC Music Magazine pries Lisieckis „reife Musikalität“, seine „fein destillierte“ Interpretation und sein Spiel „mit glänzender Technik und idiomatischem Pathos“. Deutsche Grammophon, Stand Dezember 2011. Calgary Philharmonic Orchestra (englisch)

Im Februar 2011 schlossen Jan Lisiecki und die Deutsche Grammophon einen exklusiven Aufnahmevertrag ab. Deutsche Grammophon, abgerufen am 18. August 2020. Calgary Herald (englisch), abgerufen am 18. August 2020. Von September 2012 bis Januar 2015 war Lisiecki Künstler der Reihe „Junge Wilde“ am Konzerthaus Dortmund.Vom Fluch frühen Ruhms: Der Pianist Jan Lisiecki im Konzerthaus Dortmund revierpassagen.de, 20. September 2012 (zum ersten Auftritt von Lisiecki in der Reihe „Junge Wilde“).Das Konzerthaus im Januar 2015 dortmunder-kulturblog.de, siehe Programm für 21. Januar 2015 (letzter Auftritt von Lisiecki in der Reihe „Junge Wilde“). In der Saison 2017/18 präsentierte er erstmals sein Soloprogramm Nachtmusik mit Werken von Chopin, Schumann und Ravel, das die Presse als „berauschend“ Spiegel Online, abgerufen am 18. August 2020., „unvergesslich“ Rheinische Post, abgerufen am 18. August 2020. und „fast metaphysisches Klangerlebnis“ Hannoversche Allgemeine Zeitung, abgerufen am 18. August 2020. bezeichnete. Gemeinsam mit Bariton Matthias Goerne stellte er 2020 einen Zyklus von weniger bekannten Liedern Beethovens vor, so unter anderem bei den Salzburger Festspielen.Jan Lisiecki salzburgerfestspiele.atLiederabend Goerne · Lisiecki salzburgerfestspiele.at

Lisiecki hat mit den New Yorker Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Philadelphia Orchestra, dem San Francisco Symphony, dem Boston Symphony Orchestra, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem London Symphony Orchestra dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der NDR Radiophilharmonie, dem Kammerorchester Basel, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern und vielen weiteren internationalen Orchestern zusammengearbeitet.

Lisiecki unterstützt diverse Wohltätigkeitsorganisationen, darunter die David Foster Foundation, die Polnische Humanitäre Organisation und die Make-A-Wish Foundation. The Piano League, abgerufen am 18. August 2020. Im Juni 2008 wurde er von UNICEF Kanada zum nationalen Jugendbotschafter ernanntUNICEF People: National Goodwill Ambassadors & Advocates unicef.org, abgerufen am 18. Januar 2018., im Jahre 2012 erfolgte die Ernennung zum UNICEF-Botschafter. Christian Science Monitor, abgerufen am 18. August 2020.

Diskografie

2010: Chopin: Piano Concertos No. 1 and No. 2, Fryderyk Chopin Institute 10. Juni 2013 (PL: ).Auszeichnungen für Musikverkäufe: PL Mit der Sinfonia Varsovia, Dirigent Howard Shelley. 2012: Mozart: Piano Concertos No. 20 and No. 21. Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent Christian Zacharias. 2013: Chopin: Études Whole Note Magazine, 2. Juni 2013 The Toronto Star, 22. April 2013 2016: Schumann: Piano Concerto and Concert Pieces Op. 92 & 134. Mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Dirigent Antonio Pappano. 2017: Chopin: Works for Piano and Orchestra. Mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Dirigent Krzysztof Urbański. 2019: Mendelssohn. Mit dem Orpheus Chamber Orchestra. 2019: Beethoven: Complete Piano Concertos. Mit der Academy of St Martin in the Fields. 2020: Beethoven: Lieder · Songs. Mit Matthias Goerne, Bariton. 2021: Frédéric Chopin: Complete Nocturnes.

Preise und Auszeichnungen 2008 Grand Award, Canadian Music Competition Canadian Music Competition, 18. Januar 2020 2008 Grand Award, Canadian Music FestivalJan Liesicki. In: Culture.pl. 2. September 2013 2009 Grand Prize, OSM Standard Life CompetitionPianist Jan Lisiecki shines with OSM. In: The Globe and Mail. 13. Januar 2010 2010 Diapason d’or Découverte. Website von Jan Liesicki 2010 Goldener Preis. Związek Producentów Audio-Video 2010 Révelation Radio-Canada MusicIls ont été Révélations Radio Canada… Radio Canada, 18. Januar 2020 2011 Jeune Soliste, Radios francophones publiques Radio France, 18. Januar 2020 2012 Nationaler UNICEF-JugendbotschafterJan Liesicki. UNICEF Canada, 18. Januar 2020 2013 Gramophone Magazin, Editor’s ChoiceChopin Etudes – op. 10; op. 25. In: Gramophone Magazin. Oktober 2013 2013 Gramophone Young Artist of the Year, Gramophone MagazinCalgarys’ Jan Lisiecki named young yrtist of the year. In: The Globe and Mail. 19. September 2013 2013 Leonard Bernstein Award, Schleswig-Holstein Musik FestivalLisiecki receives 2013 Leonard Bernstein Award. In: Culture.pl. 2. September 2013Junger Kanadier mit Leonard-Bernstein-Award ausgezeichnet. In: Kieler Nachrichten. 17. August 2013 2013 Canadian Chopin Society, Artist Recognition Award. Canadian Chopin Society, 3. März 2013 2017 ECHO Klassik, Konzerteinspielung des Jahres, 19. Jhd.Echo Klassik 2017: Pianist Jan Lisiecki erhält zum ersten Mal den deutschen Musikpreis. In: Klassikakzente.de. 14. September 2017 2017 Gramophone Magazin, Critics’ ChoiceCritics’ Choice 2017: the year’s best-loved classical recordings. In: Gramophone Magazin. Dezember 2017 2018 Juno, Classical Album of the Year: Large Ensemble or Soloist(s) with Large Ensemble AccompanimentJunos 2018: the complete list of winners. In: CBC News. 25. März 2018 2019 Gramophone Magazin, Editor’s ChoiceThe best new classical albums: April 2019. In: Gramophone Magazin. April 2019 2020 Diapason d’orBeethoven: Lieder. Presto Music, Juli 2020

Weblinks

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Einzelnachweise

Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger Kategorie:Kanadier Kategorie:Geboren 1995 Kategorie:Mann Kategorie:UNICEF-Sonderbotschafter