mini|hochkant=0.3|Heraldik Fam. v. Buchholtz. Alexander August von Buchholtz (auch: Buchholz; * 20. Januar 1802 in Königsberg i. Pr.; † 2. Juni 1856 ebenda) war ein deutscher Pandektenwissenschaftler.

Leben Buchholtz’ Eltern waren der Seekaufmann Johann Friedrich von Buchholtz (1760–1815) und dessen Frau Christina Dorothea geb. Wenk (1764–1829), die Tochter des Königsberger Kaufmanns Friedrich Wenk.Rudolf Reicke: Altpreussische Monatsschrift. Band 2, Verlag Thomas und Oppermann, Königsberg i. Preußen 1905, S. 542. Er besuchte das Altstädtische Gymnasium (Königsberg).Forum Ahnenforschung-bildet.de.: Absolventen des Altstädter Gymnasiums. Stand 2022.

Nach dem Abitur immatrikulierte er sich 1819 an der Albertus-Universität Königsberg für Rechtswissenschaft. Sein Lehrer war Heinrich Eduard Dirksen. Am 22. März 1824 promovierte er zum Dr. iur.Dissertation: Ad orationem Divi Severi de potioribus nominandis Er wechselte an die Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und studierte von Ostern 1825 bis Ostern 1826 an der Georg-August-Universität Göttingen. Zurückgekehrt nach Königsberg, habilitierte er sich Michaelis 1826. Er erhielt als Privatdozent die Venia legendi und wurde Michaelis 1828 zum a.o. Professor ernannt. Die Albertina berief ihn Ostern 1833 als o. Professor für Römisches Recht.Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften und der G.A. Universität zu Göttingen. Göttingen 1887, S. 22 Im Sommersemester 1837 war er Rektor.HIKO-München (Hrsg.): Rektoratsreden. München, Stand 2022. Er starb mit 54 Jahren im Amt.

Er vermählte sich 1829 mit Amalie Schönwald (1799–1892). Aus der Ehe ging der Sohn Gustav von Buchholtz (1833–1878), Rechtsanwalt und Bürgermeister von Bromberg, hervor.Genealogisches Handbuch der Baltischen Ritterschaften (Neue Folge). Band VIII, Hamburg 2018, S. 75.

Werke Lectiones cursoriae de vi ac potestate verbi veteres in jure Romano. Königsberg 1825. Iuris civilis anteiustinianei Vaticana fragmenta e codice Rescripto ab Angelo Maio Edita Recognovit, Commentario tum critico tum Exegetico, nec non Quadruplici Appendice. Königsberg 1828 (books.google.de). Qui potiores sint in pignoribus commentatio. 1829. Versuche über einzelne Theile der Theorie des heutigen Römischen Rechtes. Berlin 1831 () De confirmandis tutoribus. 1833. Juristische Abhandlungen aus dem Gebiete des heutigen Römischen Rechtes. Königsberg 1833 (digitale-sammlungen.de). Die Lehren von den Prälegaten. Jena 1850 (books.google.de). System des Pandekten-Rechts. Band 1/2, 9. Auflage, (Herausgeber von Anton Friedrich Justus Thibauts Werk), Verlag Friedrich Mauke, Jena 1846 ().

Literatur Georg Christoph Hamberger, Johann Georg Meusel: Das gelehrte Teutschland, oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller. 5. Auflage. Band 22, 1. Lfg. Meyerische Buchhandlung, Lemgo 1829, S. 415 (books.google.de).

Christian Krollmann: von Buchholz, Alexander August. In: Altpreußische Biographie (ApB). Band 1, Gräfe und Unzer, Königsberg 1941. Nachdruck: Hrsg. Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesgeschichte, H. G. Elwert Verlag, Marburg 1974, ISBN 3-7708-0502-X, S. 89.

Arndt Kiehle, Bernd Mertens, Gottfried Schiemann: Heinrrich Eduard Dirksen. In: Bernd-Rüdiger Kern: Die Königsberger Historische Rechtsschule (Festschrift für Jan Schröder zum 70. Geburtstag). Mohr Siebeck, Tübingen 2013, ISBN 978-3-16-152658-9, S. 386 f.

Weblinks Alexander August von Buchholtz. In: WorldCat.

Einzelnachweise

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