Die Hansa-Brandenburg W war ein Wasserflugzeug, das im Ersten Weltkrieg als Aufklärungs- und Schulflugzeug eingesetzt wurde.
Entwicklung Ernst Heinkel entwickelte die Hansa-Brandenburg W für den Seeflugwettbewerb, der am 1. August 1914 in Warnemünde stattfinden sollte. Der Wettbewerb fiel jedoch wegen des Kriegsbeginns aus. Das Flugzeug konnte aber als Aufklärer verwendet werden. Die Marine übernahm 27 Maschinen, die sie als Mehrzweckflugzeuge einsetzte.
Beschreibung Das Flugzeug war ein dreistieliger Doppeldecker in Holz-/Stoffbauweise, der von einfachen an Streben befestigten Schwimmern getragen wurde.
Bekannte Marinenummern MarinenummerJörg Biber: Das Seeflugzeug-Versuchs-Kommando Warnemünde. Media Script, Berlin 2023, ISBN 978-3-9822979-1-0, S. 261–263. Hersteller Stückzahl 71/72 Hansa-Brandenburg 2 231–235 Hansa-Brandenburg 5 260–273 Hansa-Brandenburg 14 422/423 Hansa-Brandenburg 2 1478–1480 Hansa-Brandenburg 3 gesamt 26
Technische Daten
Kenngröße Daten Besatzung 2 Länge 9,40 m Spannweite 16,50 m oben15,70 unten Flügelfläche 57,7 m² Leermasse 1200 kg Startmasse 1830 kg Triebwerk ein Reihenmotor Benz Bz.III mit Höchstgeschwindigkeit 90 km/h Reichweite 450 km
Literatur H. Dieter Köhler: Die deutsche Luftfahrt Ernst Heinkel – Pionier der Schnellflugzeuge, Bernard & Graefe Verlag, ISBN 3-7637-6116-0 AERO, Heft 91, S. 2544
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Flugzeugtyp (Kaiserliche Marine) Kategorie:Schwimmerflugzeug Kategorie:Militärisches Schulflugzeug Kategorie:Aufklärungsflugzeug Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Erstflug 1914