mini|Wegmarkierung in Norddeutschland mini|Markierung E6 auf dem Sörmlandsleden in Schweden Der Europäische Fernwanderweg E6 ist Teil des europäischen Wanderwegnetzes und führt von Kilpisjärvi im Nordwesten von Finnland bis zu den Dardanellen in der Türkei. Die Gesamtlänge beträgt 6030 Kilometer.

Entstehung Der E6 wurde am 22. Juni 1975 in Mariazell, Österreich, eingeweiht.

Streckenverlauf mini|Nicht mehr gepflegte Markierungen in Hessen; am X5H im Ringgau Er führt dabei in Wegrichtung von Nord nach Süd durch folgende Länder, Regionen und Städte:

Finnland Kilpisjärvi Pirkanmaa Turku

Schweden Grisslehamn Norrtälje Stockholm Malmö Öresundbrücke – mit Zug oder PKW

Dänemark Kopenhagen Kastrup Korsør Storebeltbrücke – mit Zug oder PKW Nyborg Svendborg Fähre bis Ærø, dann Fähre bis Als Kruså (Zusammentreffen mit dem Europäischen Fernwanderweg E1)

Deutschland Schleswig-Holstein Grenzübergang Flensburg Schleswig Eckernförde Kiel Plön Eutin Neustadt in Holstein (Zusammentreffen mit dem Europäischen Fernwanderweg E9) Lübeck Ratzeburg siehe auch Alte Salzstraße Mölln Güster (Abzweigung des Europäischen Fernwanderwegs E1) Büchen Lauenburg

Niedersachsen Bleckede Schnega Bad Bodenteich Gifhorn – Internationales Mühlenmuseum Braunschweig Wolfenbüttel Harz Goslar Altenau Sieber Bad Lauterberg Göttingen (von Göttingen nach Hann. Münden auf dem Studentenpfad) Hann. Münden Hessen Witzenhausen Eschwege Rhön (Zusammentreffen mit dem Europäischen Fernwanderweg E3) Bayern Coburg Frankenwald Münchberg Marktredwitz Fichtelgebirge (Abzweigung des Europäischen Fernwanderwegs E3) Böhmerwald Bayerischer Wald Furth im Wald Großer Arber Dreisesselberg

Österreich mini|Das Fernwanderwegekreuz am Schnittpunkt der Wege E4 und E6 Der E6 erreicht nahe dem Dreisesselberg österreichisches Gebiet und folgt vorerst dem Nordwaldkammweg zum Bärenstein, nach Haslach, Bad Leonfelden und Freistadt nach Karlstift. Von dort führt ein markierter Abstecher auf den Nebelstein.

Ab dem Nebelstein folgt der E6 dem Nord-Süd-Weitwanderweg und führt vom Nebelstein durch das Waldviertel zur Wachau und überquert bei Spitz die Donau. Über Melk gelangt man ins Mostviertel und über das Hochbärneck nach Lackenhof. Vorbei am Ötscher wird Mariazell erreicht.

Nun folgt mit der Überschreitung der Gipfel der Hohen Veitsch, des Hochschwabs (höchster Punkt mit ) und des Eisenerzer Reichensteins der alpinste Abschnitt des gesamten E6.

Bei Leoben wird das Murtal durchquert, nach dem Aufstieg auf die Mugel beginnt einer mehrtägige Wanderung über die weststeirischen Almen (Glein-, Stub- und Koralpe), bevor schließlich der Endpunkt des Nord-Süd-Weitwanderwegs, Eibiswald erreicht wird. Es folgt ein kurzer Aufstieg zum Radlpass, wo die Staatsgrenze zu Slowenien überquert wird.

Slowenien mini|Stein und Wegweiser am Ende des slowenischen Abschnitts Der slowenische Abschnitt (E6 SLO) ist auch als Ciglar-Weg (slowenisch: Ciglarjeva pot) bekannt, benannt nach den Forstingenieur Milan Ciglar, dem Initiator des Weges und großem Förderer der Europäischen Fernwanderwege in Slowenien.

Der erste Ort, welcher in Slowenien erreicht wird, ist Radlje ob Dravi im Tal der Drau. Von dort geht es über den Pohorje und vorbei an Slovenj Gradec nach Mozirje im Savinjatal und zur Alpenvereinshütte auf Čreta. Über Trojane, Moravče und den Janče wird Grosuplje erreicht.

Bei Predgozd wird der E7 gekreuzt. Vorbei am See von Bloke wird das Karstplateau des Krainer Schneebergs (Snežnik) erreicht, dessen Gipfel () den höchsten Punkt des E6 in Slowenien darstellt.

Von Ilirska Bistrica führt die Route weiter über den Slavnik bis nach Strunjan an der Adriaküste, wo die Markierung des E6 vorerst endet. Für die Weiterwanderung ist eine Schiffsreise nach Griechenland erforderlich oder es wird auf dem E12 nach Kroatien fortgesetzt.

Der Ciglar-Weg wurde 1975 eröffnet. Eine frühere Route („E6 YU“) verlief vom Snežnik nach Kastav nahe Rijeka in Kroatien. Seit dem Zerfall Jugoslawiens besteht bei Gomance aber kein internationaler Grenzübergang zwischen Slowenien und Kroatien, daher wurde 1997 das Ende des slowenischen Abschnitts an die slowenische Adriaküste verlegt.

Griechenland Igoumenitsa Ioannina Florina Alexandroupoli

Türkei Dardanellen

Literatur

Weblinks

Openstreetmap-Karte Offizielle Information zum E6 durch die Europäische Wandervereinigung Wegverlauf in Deutschland: E6 bei www.traildino.com (englisch)

Einzelnachweise

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