Seemühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ohrenbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Seemühle liegt in der Gemarkung Habelsee.

Geografie Das Einöde, östlichster Gemeindeteil der Gemeinde, liegt wenig unterhalb von Habelsee am Seebach, der ostwärts über Erlbach zur Ens entwässert. 0,5 km südöstlich des Ortes liegt das Talholz, 0,75 km nordöstlich erhebt sich der Gänsbuck (). Ein Anliegerweg führt zur Kreisstraße AN 30/NEA 31 (0,1 km nordwestlich), die nach Mörlbach (1,3 km nördlich) bzw. nach Habelsee verläuft (0,6 km südlich).

Geschichte Direkt an der Seemühle entlang verläuft das Wallgrabensystem der im 15. Jahrhundert angelegten Rothenburger Landhege.

Im 19. Jahrhundert speiste der Seebach einen etwa 26.500 m² großen Mühlenteich südwestlich der Seemühle.Seemühl und Mühlenteich bei BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme) Nach der Aufgabe des Mühlbetriebes ist dieser verlandet oder zugeschüttet und begrünt worden. Die später nördlich der Mühle neu angelegten, gesamt etwa 3.800 m² großen Teiche dienen als Kläranlage.

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Uffenheim. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Seemühle dem Steuerdistrikt Steinach und der Ruralgemeinde Habelsee zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Seemühle am 1. Mai 1978 nach Ohrenbach eingemeindet.

Baudenkmäler Haus Nr. 38: Ehemalige Mühle

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2016Einwohner 10 5 7 9 8 3 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 2 1 1 Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Habelsee) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Ohrenbach) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach