mini|Egmont von Hoßtrupmini|Egmont von Hoßtrup in einer Karikatur von Eduard Schrammin Percy Ernst Schramm: Hamburger Biedermeier, Hoffmann und Campe, Hamburg 1962, S. 84 Gotthilft Egmont von Hoßtrup, auch Gotthilf Egmont von Hostrup oder Hoßtrupp (* 1. Oktober 1813 in Hamburg; † 14. Juni 1876 ebenda), war ein deutscher Verleger und Theaterintendant.Deutsche Nationalbibliothek und Leiter der Hamburger Börsenhalle.Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. 1888–1890.

Leben Egmont von Hoßtrup war der älteste Sohn Gerhard von Hoßtrups Hans Schröder: Lexikon der hamburgischen Schriftsteller bis zur Gegenwart. Bd. 3, Hamburg 1857, Nr. 1714 und Sophie Henriette Elisabeth Seyler. Er studierte ab 1832 in Göttingen und HeidelbergMatrikel Heidelberg Rechts- und Kameralwissenschaft und schloss das Studium 1835 mit der Promotion zum Doktor der Rechte in Heidelberg ab. Er wurde am 27. November 1835 in Hamburg als Advokat immatrikuliert, hat aber die Advokatur im Grunde nie wirklich ausgeübt.Gerrit Schmidt: Die Geschichte der Hamburgischen Anwaltschaft von 1815 bis 1879. Hamburg 1989, S. 337 1837 wurde er Teilhaber des väterlichen Unternehmens. Am 12. April 1845 heiratete er Carolina A. Tesdorpf. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er die Leitung der Hamburger Börsenhalle. Er war Herausgeber der Zeitschriften Liste der Börsenhalle und Literarische und Kritische Blätter der Börsenhalle. 1852 gab er die Leitung der Börsenhalle ab und lebte seitdem als Privatier, d. h. von seinem Vermögen. 1855 übernahm er die Leitung des Stadttheaters.

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