Villers-sur-Mer ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) des Départements Calvados in der Region Normandie. Administrativ ist sie dem Kanton Pont-l’Évêque und dem Arrondissement Lisieux zugeteilt.
Geographie Der Ort mit Einwohnern (Stand ) liegt zwischen Deauville und Cabourg auf einer bewaldeten Anhöhe in der Landschaft Pays d’Auge. Im Osten schließen sich 30 Hektar Moorfläche an, wo unter anderem Sumpfhühner vorkommen. Villers-sur-Mer ist der nördlichste Ort Festlandeuropas, durch den der Nullmeridian verläuft.
Geschichte Funde an der nahen Vaches-Noires-Steilküste trugen zu den Dinosaurierfunden in Frankreich bei. Die Orientierung des Ortes auf den Tourismus begann 1852, als ein erstes Hotel gebaut wurde. 1901 gab es 1441 Einwohner. 1922 wurde der Ort als Luftkurort klassifiziert. Im Juni 1940 wurde Villers-sur-Mer von der Wehrmacht besetzt und im August 1944 durch die 1. belgische Infanteriebrigade unter General Jean-Baptiste Piron befreit. Daraufhin siedelten sich etliche Flüchtlinge in dem Ort an, so dass dessen Bevölkerung 1946 auf 1761 Einwohner anstieg.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2016Einwohner 1608 1669 1769 1853 2019 2318 2707 2694 Quellen: Cassini und INSEE
Gemeindepartnerschaften Partnerstädte sind Boffzen und Wickham (Hampshire).
Sehenswürdigkeiten Villa Durenne, 1854 erbaut, mit Tourismusbüro und Paläontologiemuseum neugotische Kirche Saint Martin, 1872 erbaut Pastorenhaus im normannischen Stil des 18. Jahrhunderts
Persönlichkeiten Félix Godefroid (1818–1897), Harfenist und Komponist Louis Armand (1905–1971), Bergbauingenieur, Eisenbahner und Präsident der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM)
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Villers sur mer
Kategorie:Ort in der Normandie Kategorie:Ort auf dem Nullmeridian