Leidenberg (früher auch Tauberleidenberg bzw. Bleutenberg genanntJ. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 343.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Insingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Leidenberg liegt in der Gemarkung Insingen.
Geografie Unmittelbar westlich der Einöde liegt das Große Ramholz. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2419 (0,3 km nordöstlich), die nach Insingen (3 km nördlich) bzw. an Untergailnau und Walkersdorf vorbei zur Anschlussstelle 109 der A 7 bei Wörnitz führt (4,5 km südöstlich).
Geschichte 1406 wurde der Ort mit dem Nachbarort Gailnau von den Herren von Hohenlohe gekauft. Im 18. Jahrhundert hatte die Reichsstadt Rothenburg die Fraisch über den Ort, während Brandenburg-Ansbach die Vogtei innehatte.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Ort dem Steuerdistrikt Gailnau und der Ruralgemeinde Insingen zugewiesen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 15 10 13 11 12 19 14 19 14 12 8HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 3 2 2 3 2 3 2 2Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ulrich und Sebastian (Insingen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Bellershausen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Insingen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach