Theodor Friedrich (* 28. Januar 1829 in Maxen; † 28. August 1891 in Dresden; vollständiger Name: Carl Gustav Theodor Friedrich) (Lebensdaten hier bereits vor der Übernahme des Wikipedia-Textes)Stadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden I, Sterbe-Nebenregister 1891, Nr. 1034. war ein deutscher Architekt und kommunaler Baubeamter.
Leben Theodor Friedrich, Sohn eines Rechnungsführers, war im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts Stadtbaurat in Dresden. In dieser Zeit verdreifachte sich, im Wesentlichen durch Eingemeindungen, die Einwohnerzahl Dresdens nahezu. Die Bauten Friedrichs waren deshalb vor allem solche zur Sicherung der Infrastruktur: Schulen, Krankenhäuser und Versorgungssysteme für Gas und Wasser standen im Vordergrund. In Dresden war er Mitglied der Freimaurerloge Zum goldenen Apfel.
Friedrich starb 1891 aus Stadtbaurat außer Dienst. Sein Nachfolger wurde Edmund Bräter.
1995 wurde eine im Zusammenhang mit der Bebauung westlich der Salbachstraße in Dresden-Tolkewitz entstandene Straße Theodor-Friedrich-Weg benannt.Theodor-Friedrich-Weg in: Stadtwiki Dresden
Bauten mini|Wettiner Gymnasium, heute Hauptgebäude der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber mini|VI. Bürgerschule 1869–1870: Schule Ehrlichstraße 1 (heute Berufsschulzentrum für das Gastgewerbe)Berufliches Schulzentrum Gastgewerbe in: Stadtwiki Dresden 1870: AnnenschuleMeyers Konversationslexikon Vierte Auflage, 1885–1892 S. 144 1871: 17. Volksschule, Wachsbleichstraße 1871–1875: Wasserwerk Saloppe 1878: Carolahaus des Albertvereins in der Johannstadt (1945 zerstört) 1879: Wettiner Gymnasium (heute Hauptbau der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden) 1880: Erweiterungsbau des Maternihospitals (1945 zerstört) 1887–1891: Zwei Gasometer in Reick (einer davon heute Panometer) 1888–1901: Krankenhaus LöbtauKrankenhaus Löbtau in: Stadtwiki Dresden
Einzelnachweise
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