Die Saison 2012 ist die 16. Saison der Women’s National Basketball Association (WNBA). Die reguläre Saison begann am 18. Mai 2012 mit der Auftaktpartie zwischen den Seattle Storm und den Los Angeles Sparks. Nach Abschluss der regulären Saison, die bis zum 23. September 2012 ausgetragen wurde, begannen die Playoffs um die WNBA-Meisterschaft, die die Indiana Fever am 21. Oktober im vierten Finalspiel gegen die Minnesota Lynx für sich entschieden. Aufgrund der Olympischen Sommerspiele 2012 in London fand in dieser Saison kein All-Star Game statt.

Draft

Am 10. November 2011 fand eine Lotterie über die Auswahlreihenfolge der ersten vier Picks statt. Bei der Lotterie sicherten sich die Los Angeles Sparks vor den Chicago Sky, die ihren Pick an die Seattle Storm abgaben.

Der WNBA Draft 2012 fand schließlich am 16. April 2012 statt, bei dem die Sparks als ersten Pick die US-amerikanische Nneka Ogwumike auswählten. Danach sicherten sich die Storm die Rechte an der US-Amerikanerin Shekinna Stricklen. Insgesamt sicherten sich die 12 Franchises die Rechte an 36 Spielerinnen. Den Hauptanteil mit 31 Spielerinnen stellten die Vereinigten Staaten.

Top-5-Picks Abkürzungen: Pos = Position, G = Guard, F = Forward, C = Center

# Spielerin Nationalität Pos WNBA-Mannschaft College/Profi-Team 1. Nneka Ogwumike F Stanford University 2. Shekinna Stricklen F (von ) University of Tennessee 3. Devereaux Peters F (von ) University of Notre Dame 4. Glory Johnson F University of Tennessee 5. Shenise Johnson G University of Miami

Reguläre Saison Modus Die 12 WNBA-Mannschaften sind in zwei Conferences aufgeteilt, wobei die Eastern Conference und die Western Conference jeweils sechs Mannschaften umfassen. Insgesamt bestreitet jede Mannschaft im Verlauf der regulären Saison 34 Saison-Spiele, davon bestreitet jede Mannschaft die Hälfte der Spiele zu Hause bzw. Auswärts. Innerhalb der eigenen Conference spielen die Mannschaften gegen zwei Mannschaften insgesamt fünf Mal und gegen die restlichen drei Mannschaften vier Mal gegeneinander. Außerdem spielt jede Mannschaft noch zwei weitere Spiele gegen jede Mannschaft aus der anderen Conference.

All-Star Game 2012 Aufgrund der Olympischen Sommerspiele 2012 in London fand in dieser Saison kein All-Star Game statt.

Abschlusstabellen Erläuterungen:     = Playoff-Qualifikation,     = Conference-Sieger

Playoffs Modus Nachdem sich aus jeder Conference die vier Mannschaften qualifiziert haben, starten die im K.-o.-System ausgetragenen Playoffs. Jede Conference spielt in der Folge in den Conference Semifinals (dt. Conference Halbfinale) und im Conference Final (dt. Conference-Finale) ihren Sieger aus, der dann in den Finals antritt. Dabei trifft die auf der Setzliste am höchsten befindliche Mannschaft immer auf die niedrigst gesetzte. Die Serien innerhalb der Conference werden im Best-of-Three-Modus ausgespielt, das heißt, dass ein Team zwei Siege zum Erreichen der nächsten Runde benötigt. Das Finale (WNBA-Finals) wird im Best-of-Five-Modus ausgetragen. Die Mannschaft mit der besseren Bilanz hat dabei in allen Duellen immer den Heimvorteil. Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 40 Minuten unentschieden bleiben, folgt die Overtime. Die Viertel dauern weiterhin zehn Minuten und es wird so lange gespielt, bis eine Mannschaft nach Ende einer Overtime mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft erzielt hat.

Playoff-Baum

Conference Semifinals (Runde 1) Eastern Conference (1) Connecticut Sun – (4) New York Liberty

(2) Indiana Fever – (3) Atlanta Dream

Western Conference (1) Minnesota Lynx – (4) Seattle Storm

(2) Los Angeles Sparks – (3) San Antonio Silver Stars

Conference Finals (Runde 2) Eastern Conference (1) Connecticut Sun – (2) Indiana Fever

Western Conference (1) Minnesota Lynx – (2) Los Angeles Sparks

Finals (Runde 3) (W1) Minnesota Lynx – (E2) Indiana Fever

WNBA-Meistermannschaft (Teilnahme an mindestens einem Playoff-Spiel) WNBA-Meister80px|Logo der Indiana FeverIndiana FeverGuards: Briann January, Erin Phillips, Jeanette Pohlen, Shavonte Zellous

Guard-Forwards: Karima Christmas, Katie Douglas

Forwards: Tamika Catchings (Finals MVP), Erlana Larkins

Center: Jessica Davenport, Sasha Goodlett, Tammy Sutton-Brown

Cheftrainer: Lin Dunn  General Manager: Kelly Krauskopf

Auszeichnungen Auszeichnung Spielerin Mannschaft Bemerkung WNBA Finals MVP Award Tamika Catchings – WNBA Most Valuable Player Award Tina Charles 345 Punkte WNBA Defensive Player of the Year Award Tamika Catchings 19 von 41 Stimmen WNBA Most Improved Player Award Kristi Toliver 24 von 41 Stimmen WNBA Peak Performer (Punkte) Angel McCoughtry 21,4 Punkte pro Spiel WNBA Peak Performer (Rebounds) Tina Charles 10,5 Rebounds pro Spiel WNBA Peak Performer (Assists) Lindsay Whalen 5,39 Assists pro Spiel WNBA Rookie of the Year Award Nneka Ogwumike WNBA Sixth Woman of the Year Award Renee Montgomery 23 von 41 Stimmen Kim Perrot Sportsmanship Award Kara Lawson 18 von 41 Stimmen WNBA Coach of the Year Award Carol Ross 15 von 41 Stimmen

All-WNBA Teams All-WNBA First Team Guards: (NYL) Cappie Pondexter – (MIN) Seimone Augustus Forwards: Tamika Catchings – Candace Parker Center: Tina Charles

All-WNBA Second Team Guards: Kristi Toliver – (MIN) Lindsay Whalen Forwards: (MIN) Maya Moore – Sophia Young Center: Sylvia Fowles

All-Rookie Team All-Rookie Team Samantha Prahalis – Riquna Williams – Tiffany Hayes Nneka Ogwumike – Glory Johnson

All-Defensive Team All-Defensive First Team Guards: Briann January – Alana Beard Forwards: Tamika Catchings – Sancho Lyttle Center: Sylvia Fowles

All-Defensive Second Team Guards: Danielle Robinson – Armintie Price Forwards: Sophia Young – Candace Parker Center: Tina Charles

Weblinks Final Standings 2012 auf WNBA.com (engl.) WNBA Award Winners 2012 auf WNBA.com (engl.) WNBA Playoffs 2012 auf WNBA.com (engl.) Statistiken zur WNBA Saison 2012 auf basketball-reference.com (engl.) Wichtige Daten der WNBA-Geschichte (engl.)

Einzelnachweise

Kategorie:Basketballveranstaltung 2012 #2012 Kategorie:Sportsaison 2012